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Die richtige Entscheidung des Stadtrats

Kommentar Von Thomas Wunder
03.12.2020

Plus Das neue Vereinsheim der Fischergilde wird neben der Obdachlosenunterkunft in Landsberg errichtet. Auch LT-Redakteur Thomas Wunder befürwortet den Standort.

Die Anwohner in der Schwaighofsiedlung in Landsberg werden sich in den kommenden Jahren auf mehr Betrieb in ihrem Viertel einstellen müssen. Rund um das Naherholungsgebiet am Altöttinger Weiher werden vermehrt Freizeitsportler ihrem Hobby nachgehen. Das sehen zumindest die Pläne der FT Jahn Landsberg und des Alpenvereins vor, die westlich des Weihers Freizeitanlagen mit Bikepark, Skatepark, Kletterwand, Freilufthalle, Spielplatz und vielem mehr errichten möchten.

Anwohner haben Angst um den sozialen Frieden

Das Vereinsheim der Fischergilde Barbara nimmt sich dagegen doch recht klein aus. Die Fischer planen dort ein Vereinsheim und ein Materiallager, werden Sitzungen abhalten, ihren Nachwuchs ausbilden und vielleicht gelegentlich ein Fest feiern. Dass mit dem Neubau der soziale Friede gestört wird, wie es die Bürgerinitiative und einige Anwohner befürchten, ist deswegen nicht zu erwarten.

Dass die Fischer mehr Platz benötigen und sich um den Erhalt des Naherholungsgebiets ehrenamtlich kümmern, ist unumstritten. Deswegen haben die Stadträte die absolut richtige Entscheidung getroffen – auch wenn das manchem Anwohner nicht gefallen wird.

Lesen Sie dazu auch: Landsberg: Die Fischergilde darf ihr Vereinsheim bauen

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05.12.2020

Sozialer Frieden ist bereits gestört

Samstag, 5.12.2020, um 13:00 in der Jahnstrasse: „ich hacke Dir die Hände ab...“ schreit ein großer massiger Herr im roten Shirt aus der Obdachlosenunterkunft. Als 2 Streifenwagen mit Blaulicht kommen, verhöhnt er die Polizisten, von denen nach 2 Stunden insgesamt 6 ! unverrichteter Dinge wieder abziehen. Soviel zum Thema sozialer Frieden an der Jahnstrasse! Im Sommer gibt es ähnliche Situationen etwa 2 x die Woche, aktuell etwa 1x.

Man sollte die Situation vor Ort kennen, bevor man dazu einen Kommentar verfasst!

Man fragt sich schon, warum die Anwohner der Altöttinger Straße Unterschriften gegen das Fischerei-Vereinsheim gesammelt hat, wenn man von diesem keine Belastung zu erwarten hat.

Mit freundlichen Grüßen
Ingo Tschudowsky
Bürgerinitiative „Leben & Wohnen am Altöttinger Weiher“

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