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Wasserwacht

04.03.2013

Dieses Jahr geht’s erst am 14. April los

Im Februar 2012 war der See vereist, sodass die Wasserwacht schon Anfang des Jahres zur Eiswache antreten musste.
Bild: Stephanie Millonig

Die sanierte Wachstation in Riederau ist bald fertig. Jahreshauptversammlung mit Wahlen

Frank Böhm hat in der Jahresversammlung der Wasserwacht Dießen eine positive Bilanz der vergangenen vier Jahre gezogen, neu eingeführte Aktionen wie beispielsweise das Christbaum-Einsammeln oder die Spendenaktion waren seinen Worten nach erfolgreich. Nur ein Ziel hat die Wasserwacht Dießen noch nicht erreicht: „Ich wollte, dass wir die mitgliedstärkste Ortsgruppe werden“, sagte der Vorstand, das sei nicht gelungen. Derzeit hat Dießen 387 Wasserwachtsmitglieder, davon 33 Aktive, zu Beginn 2012 waren es noch 415 gewesen. Außerdem gibt es 40 aktive Jugendliche. Sehr erfolgreich war das bundesweite Versenden von Spendenbriefen, 20000 Euro wurden eingenommen, 4150 Euro waren laut Böhm zweckgebunden für die Sanierung der Wachstation in Riederau, die heuer abgeschlossen wird. 6420 Euro kamen als Zuschuss des Erholungsvereins Augsburg.

Bei der Ortsgruppe Dießen ist seit 2012 auch ein Fahrzeug der Schnellen Einsatzgruppe (SEG) stationiert, welches früher Rott angegliedert war, sodass insgesamt mehr Einsatzstunden im vergangenen Jahr geleistet wurden. Mit integriert bei der SEG sind auch zwei Taucher. Technischer Leiter Olaf Raabe stellte die Zahlen vor: 2012 wurden 5266 Wachstunden geleistet, davon 472 von der SEG. 2011 waren es 4967 Stunden. Gegenüber 72 Bootseinsätzen 2011, waren es im vergangenen Jahr 134 und auch die Bootsstunden summierten sich auf 145 gegenüber 92 das Jahr zuvor. 119 Mal (2011: 92) wurde Erste Hilfe geleistet und es gab 21 (2011: sieben) Sachbergungen. Im Februar 2012 waren die Dießener Wasserwachtler laut Raabe auch mit Eiswache beschäftigt.

Das SEG-Einsatzgebiet, welches den südlichen Landkreis umfasst, stellt die Dießener vor neue Herausforderungen, geübt wurde beispielsweise „Sichern im Gelände “: „An der Lechstaustufe, wie bringt man da ein Boot ins Wasser?“, erläuterte Raabe, dass hier die Situation eine ganz andere sei, als am See. Die Surfer und Kitesurfer beschäftigten die Wasserretter mittlerweile das ganze Jahr: „Wir hatten den letzten Einsatz im Dezember“, berichtete der Technische Leiter.

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Und es lohne sich immer mit dem Boot rauszufahren, erläuterte er, denn manche Notsituationen seien von der Wachstation aus nicht zu erkennen. Bei Wartaweil konnte so der Besatzung eines Kajaks geholfen werden: „Da hatten sich zwei Leute dran geklammert und oben saß der Hund.“

Fremde Ortsgruppen kommen zur Unterstützung nach Riederau

Bela Bakonyi erläuterte, dass man wegen des Dienstes in Riederau mehr Leute brauche, man habe aber schon 90 Prozent der Dienstzeiten abgedeckt. An der Wachstation in Riederau werden auch heuer wieder befreundete Ortsgruppen Dienst tun. Beginnen soll der Wachdienst heuer nicht schon Ostern, sondern am 14. April.

Bei den Wahlen wurden Vorstand Frank Böhm, Stellvertreter Bela Bakonyi sowie Technischer Leiter Olaf Raabe in ihren Ämtern bestätigt. Bei der Wahl zum stellvertretenden Technischen Leiter konnte sich Florian Schwenk durchsetzen. Wiedergewählt wurde auch Andrea Wessely, die die Kasse seit 2012 kommissarisch geführt hatte. Schon in der Jugendversammlung wurde die langjährige Jugendleiterin Andrea Geyer bestätigt, ihr Stellvertreter ist Dominik Kleefisch.

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