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Dornstetten

19.02.2017

Doch keine 21 Bauplätze?

Am Dienstag geht es im Unterdießener Gemeinderat wieder um das geplante Baugebiet an der Straße „Am Lech“ in Dornstetten.
Bild: Archiv/Thorsten Jordan

Unterdießener Gemeinderat beschäftigt sich mit Baugebiet. Es könnte eine Verkleinerung geben

Der Bebauungsplan „Am Lech“ in Dorn-stetten ist das Schwerpunkt-Thema der Gemeinderatssitzung am Dienstag, 21. Februar, ab 19.30 Uhr in Unterdießen. Unter den Tagesordnungspunkten eins bis sechs werden sich die Gemeinderäte sowohl mit der 8. Änderung des Flächennutzungsplanes als auch mit der Bauleitplanung für das geplante Areal befassen.

Wie bereits berichtet, soll in Dornstetten ein neues Baugebiet entstehen. Erste Planungen dazu liegen bereits seit 2015 vor. Seinerzeit waren auf dem Areal östlich und westlich der Straße „Am Lech“ 14 Wohneinheiten vorgesehen. In der Zwischenzeit aber gab es Überlegungen, den Bebauungsplan derart zu gestalten, dass 21 Grundstücke in der Größenordnung von etwa 600 Quadratmeter entstehen könnten. Dagegen regte sich in dem 100-Seelen-Dorf reger Widerstand.

Im November waren knapp 40 Bewohner von Dornstetten auf die Barrikaden gegangen und hatten ihrem Unmut mit einer Protestaktion Luft gemacht. Dornstetten würde mit einer derart engen Bebauung verschandelt, denn es entstünde ein Beton-Getto am Lech, so die Befürchtung der Protestler. Das betroffene Areal sei sehr sensibel, sagen die Kritiker. Die Fläche befindet sich auf einer Lech-Terrasse zwischen einem Biotop und einem Landschaftsschutzgebiet. Die Kritiker betonten gleichzeitig, mit der ursprünglichen Planung von 14 Wohneinheiten leben zu können.

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21 Bauplätze wird es nun, wie Bürgermeister Alexander Enthofer auf Nachfrage dem Landsberger Tagblatt bestätigte, nicht geben. Der Geltungsbereich für den Bebauungsplan soll, so ist es auch der Tagesordnung zu entnehmen, reduziert werden. Wie viele Bauplätze aber tatsächlich geplant sind, dazu wollte sich Enthofer nicht äußern.

Der Bebauungsplan, über den in der Sitzung am Dienstag diskutiert und beschlossen wird, lag öffentlich aus. Bis Mitte November hatten Bürger und Behörden Gelegenheit, sich zu den Plänen zu äußern.

Außerdem geht es im öffentlichen Teil der Sitzung um die Vergabe von Planleistungen für Heizung, Lüftung und Sanitär für den Kindergarten, Anforderungen der Feuerwehren für den Haushaltsplan 2017 sowie die Standsicherheit einer Böschung an der Kiesgrube in Oberdießen.

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