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Advent

22.12.2015

Dorfweihnacht in neuem Glanz

Für den Glanzpunkt der Dorfweihnacht Untermühlhausen sorgten die Kleinsten mit ihrem Krippenspiel.
Bild: Ludwig Herold

In Untermühlhausen gab es heuer gleich mehrere Neuigkeiten. Nach einer Viertelstunde waren alle Lose weg

Um der Dorfweihnacht in Untermühlhausen einen besonderen Glanz zu verleihen, hatte der Gesangverein „Frisch Auf“ als Organisator heuer auch die anderen Vereine im Ort zum Mitmachen eingeladen. Dass dieser Vorschlag auf fruchtbaren Boden fiel, bewiesen deren Mitglieder im weihnachtlich dekorierten Pfarrstadl bei ihren wechselnden Auftritten.

Kaum hatte Rupert Kramer junior als Moderator des Abends die Akteure der Reihe nach auf die Bühne gebeten, sorgten diese für eine heitere, aber auch besinnliche Stimmung: zunächst die jungen „Bachstelzen“ des Obst- und Gartenbauvereins, die – betreut von Petra Schmidhofer-Ried – mit leuchtenden Kerzen in den Händen auf die Besucher zugingen und ihnen viele gute Wünsche mit auf den Weg gaben.

Die Frauensinggruppe unter der Leitung von Irmgard Steckenleiter ließ danach ihre Lieder von Therese Joyce (Zither) und Marion Reichenberger (Gitarre) instrumental begleiten.

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Und Christoph M. Seidel, der neue Dirigent des Gesangvereins „Frisch Auf“, hatte die 30 Männer im Chor während der vorangegangenen Proben ganz offensichtlich derart motiviert, dass sie bei der Dorfweihnacht zur „vokalen Höchstform“ aufliefen.

Den Glanzpunkt des Abends aber setzten die Kleinsten im Dorf: Sie präsentierten den begeisterten Gästen in ihren jeweiligen Rollen als Engel, Heilige Familie, Hirten und die Drei Heiligen Könige ein Krippenspiel, auf das die Besucher mit anhaltendem Applaus reagierten. Bevor Alexander Philipper zwei Weihnachtsgeschichten vortrug – eine ernste und eine heitere Erzählung – richtete Pater Franz Schaumann seine Weihnachtsbotschaft an die Dorfgemeinschaft und ihre Gäste: „Weihnachten ist ein wunderbares Fest. Das haben nur wir Christen, dass Gott uns seinen Sohn als Retter schickt. Das ist eine Sensation. Die Bildzeitung hätte eine Schlagzeile daraus gemacht: Gott wird Mensch! Das ist noch nie dagewesen.“

Angesichts der weltweiten Krisen und Probleme sagte Schaumann: „Jesus würde uns helfen. Mit seinem Beispiel, seiner Achtung vor Gott und den Menschen. Wenn wir das erkennen würden, wären wir glücklicher. Dann ginge es uns besser.“

Für eine Überraschung sorgte in der Pause eine gut gefüllte Tombola mit vielen Sachpreisen. Dieses attraktive Angebot führte dazu, dass die Glücksfeen ihre Lose innerhalb einer Viertelstunde verkauft hatten. (her)

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