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Deutsch-Französischer Freundeskreis

29.04.2015

Drei neue Minister gesucht

(Von links) Maria Rauschel (23 Jahre Engagement) sowie Heinz und Monika Hawran (jeweils 15 Jahre Engagement) wurden von Ewald Giebisch, dem Sprecher des Deutsch-Französischen Freundeskreises, verabschiedet.
Bild: Romi Löbhard

Die Partnerschaft der Geltendorfer mit St. Victor braucht neue Aktive

Das Interesse ist nach wie vor groß an der „Jumelage“, der Partnerschaft von Geltendorf und Saint-Victor, dem Ort in Oberbayern und dem romantisch in einer Loire-Schleife gelegenen französischen Dorf, das sogar mit einem Château aufwarten kann. Lädt der Deutsch-Französische Freundeskreis (DFFK) zum deutsch-französischen Nachmittag, dann sind die Reihen im Bürgerhaus regelmäßig gut gefüllt.

Was vermutlich ein wenig Sorge macht, ist die Tatsache, dass zumindest im Augenblick nicht genug Personen gefunden werden können, die sich fest und regelmäßig für den Kreis und seine Ziele engagieren. Beim jüngsten Treff beispielsweise verabschiedete DFFK-Sprecher Ewald Giebisch drei Ehrenamtliche, die sich 15 beziehungsweise mehr als 20 Jahre lang um die Jumelage verdient gemacht haben. Nachfolger allerdings sind noch keine gefunden – die Posten bleiben vorerst verwaist. Giebisch sowie Gemeinderat und Partnerschaftsreferent Horst Kürschner appellierten deshalb an die Freunde der Partnerschaft, sich regelmäßig und dauerhaft zu engagieren und die Personen in vorderster Reihe zu unterstützen.

Die Verabschiedung bezeichnete Giebisch humorvoll als Kabinettsumbildung. „Finanzminister, Familienministerin und Umweltministerin wollen etwas kürzer- und deshalb ins zweite Glied zurücktreten.“ Finanzminister war Heinz Hawran, 15 Jahre lang hat er laut Giebisch zuverlässig die DFFK-Kasse verwaltet. Ebenfalls 15 Jahre lang fungierte Monika Hawran als „Familienministerin“: Sie half bei der Organisation von Reisen, Geschenken und deutsch-französischen Nachmittagen. Ein richtiges Urgestein ist Maria Rauschel. Seit 1993 war sie stets zur Stelle, wenn es um die Organisation der verschiedensten Aktivitäten ging. Ihr ganz besonderes Verdienst ist die Pflege des Rosenbeets am Saint-Victor-Platz in Geltendorf, das ihr auch den Titel „Umweltministerin“ einbrachte.

Ansonsten war der jüngste deutsch-französische Nachmittag, neben der Pflege persönlicher Gespräche, geprägt vom Rückblick auf den Besuch der französischen Gäste im vergangenen Jahr, den Peter Wörle mit vielen Fotos bildlich begleitete, und vom Ausblick auf die nächste Fahrt der Geltendorfer zu den französischen Freunden. Dieser Besuchstermin soll, wie Ewald Giebisch ausführte, eventuell auf die letzte Augustwoche 2016 verlegt werden. Bisher waren die Fahrten stets während der Pfingstferien. Weil die Begegnungen aber verstärkt auch Jugendlichen schmackhaft gemacht werden sollen, französische Schüler aber im Gegensatz zu den bayerischen Kindern zu dieser Zeit keine Ferien haben, sei an eine Verlegung gedacht. Die Planung ist laut DFFK-Sprecher aber noch längst nicht ausgegoren. (löbh)

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