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Egling und Foussais-Payré Hand in Hand

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Egling und Foussais-Payré Hand in Hand

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    Montierten gemeinsam das neue Schild zur Partnerschaft. Von links: Jacques Papuereau, Daniel Aubineau, Manfred Wörle und Leonhard Wörl. Fotos: Alex Kunz
    Montierten gemeinsam das neue Schild zur Partnerschaft. Von links: Jacques Papuereau, Daniel Aubineau, Manfred Wörle und Leonhard Wörl. Fotos: Alex Kunz

    Es war ein Ereignis mit vielen Höhepunkten. Nach einer deutsch-französischen Messe gab es - angeführt von der Blaskapelle Egling-Heinrichshofen - einen großen Umzug auf der Hauptstraße. An der Ortsgrenze wurde stolz ein frisch renoviertes Schild präsentiert. "Gemeinsam wollen wir es anbringen und unsere Partnerschaft neu besiegeln", sagte Manfred Wörle vom Partnerschaftsverein in einer kurzen Ansprache. Dass dabei die Beilagscheiben an den Schrauben fehlten, war mehr als nur Nebensache. Vielmehr waren die französischen Gäste von den Böllerschützen beeindruckt, die eine komplette Kostprobe ihres Könnens abgaben.

    Vin d´honneur

    Nachdem die rund 300 Teilnehmer anschließend in den Wörlstadl weitergezogen waren, stand erst einmal das Kulinarische im Vordergrund. Nach einem sogenannten Vin d´honneur (=Ehrenwein) und einem gemeinsamen brioche (=Mittagessen) verteilten die einzelnen Protagonisten etliche Lobeshymnen an ihr Gegenüber.

    Einen maßgeblichen Anteil an der Gemeindepartnerschaft hatte vor 20 Jahren Auguste Moinard. Der Altbürgermeister von Foussais-Payré erzählte bei seiner Rede, wie damals alles anfing mit den ersten Besuchen und dass man zum Beispiel zur 900-Jahr-Feier in Heinrichshofen "ungemein herzlich empfangen wurde". Auf der anderen Seite berichtete Manfred Wörle, wie eine Gruppe Jugendlicher im Jahr 1979 "ihre Koffer gepackt haben und in die Vendée nach St. Cecille gefahren sind". Weil sich beim Gegenbesuch damals aber zu wenige Teilnehmer gemeldet hatten, fragten die Franzosen in Foussais-Payré an. In den folgenden Jahren wurde der Kontakt intensiviert, bis eben 1990 die Partnerschaft zustande gekommen ist - damals noch mit Friedrich Kircher als Eglinger Bürgermeister. "Heute gehört unsere Partnerschaft zum kommunalen Alltag", so sein Nachfolger Leonhard Wörl in seiner Ansprache. Freundschaften zwischen den Menschen beider Orte seien eine Selbstverständlichkeit und man wolle sein "Möglichstes tun, damit das auch so bleibt". Ähnlich äußerte sich auch sein französischer Amtskollege Daniel Aubineau. "Dass 120 Menschen aus unserer Gemeinde mitgekommen sind, beweist, wie lebendig der Austausch ist." Und sein Vorgänger Auguste Moinard ergänzte: "Es lebe die deutsch-französische Freundschaft."

    Rückreise am Dienstag

    Bis spät in die Nacht feierten die Eglinger danach mit ihren Gästen aus Frankreich. Begleitet wurden sie dabei von den Südtiroler Gaudimusikanten. Nach dem "Tag der Begegnung" gestern mit Spätzle-Kochkurs und Diashow heißt es ab morgen Abschied nehmen. Nach einem gemeinsamen Abend reisen die Franzosen nach Hause. Für das nächste Jahr ist dann ein Besuch der Eglinger in der Vendée geplant.

    Bei uns im Internet

    Weitere Fotos vom Partnerschaftsjubiläum in Egling unter

    landsberger-tagblatt.de/bilder

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