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11.07.2010

Ehrung für einen wertvollen Dienst an der Gesellschaft

Ulrich Riegg (3. von links) wurde für 75-maliges Blutspenden durch Rita Hoffmann (BRK-Kreisverband Landsberg), Landrat Walter Eichner, Dr. Paul Wengert (Vizepräsident des BRK) und Dr. Franz Weinauer (Geschäftsführer des Blutspendedienstes) ausgezeichnet. Foto: Romi Löbhard
Bild: Romi Löbhard

Landkreis "Spende Blut - rette Leben" - diesem Aufruf des Bayerischen Roten Kreuzes folgten im vergangenen Jahr rund 250 000 Bürgerinnen und Bürger des Freistaats und leisteten mehr als 500 000 Mal diesen wertvollen Dienst am Nächsten.

Die Zahl sei beeindruckend, allerdings noch längst nicht hoch genug, hieß es in einem Video über den Weg einer Blutspende durch verschiedene Labors, der im Rahmen der Ehrung langjähriger, verdienter Blutspender aus neun Landkreisen in Oberbayern und Schwaben gezeigt wurde. Und weiter: "wir brauchen dringend Nachwuchs, weil Blut nach wie vor nicht künstlich hergestellt werden kann und die Blutspende immer noch die einzige Möglichkeit der Blutgewinnung ist."

Bürgerschaftliches Engagement

In der Gaststätte Lechau in Kaufering wurden 80 Frauen und Männer für 75-, 100- und 125-maliges, unentgeltliches Blutspenden mit der Ehrenplakette des Blutspendedienstes (BSD) des BRK ausgezeichnet. BRK-Vizepräsident Dr. Paul Wengert lobte dieses bürgerschaftliche Engagement, das zeige, "dass unsere Gesellschaft nicht nur eine Ansammlung von Egoisten ist". Auch Dr. Franz Weinauer, Geschäftsführer des BSD beim BRK, dankte den Spendern für ihre Bereitschaft, mit ihrer Blutspende Leben retten zu helfen. Gleichzeitig sprach Dr. Weinauer die riesige ehrenamtliche Unterstützung an, ohne die kein Blutspendedienst stattfinden könnte. "Über 18 000 Helferinnen und Helfer des BRK haben allein im vergangenen Jahr mehr als 275 000 ehrenamtliche Stunden geleistet."

Ehrung für einen wertvollen Dienst an der Gesellschaft

Die Bedeutung des Ehrenamts bei den Blutspendeterminen hob auch Landrat Walter Eichner in seinem Grußwort hervor und bedankte sich dafür bei allen, die sich dabei engagieren. Als Verwaltungsratsvorsitzender des Klinikums Landsberg dankte Eichner den Blutspendern, die es möglich machten, dass in Bayern Blutkonserven noch ausreichend vorhanden seien.

Sowohl Eichner als auch Kauferings dritter Bürgermeister Manfred Nieß appellierten an die Menschen im Landkreis Landsberg, sich vermehrt zum Blutspenden zu entschließen, um diese Versorgungssicherheit auch in Zukunft zu gewährleisten.

Die drei Wellness-Wochenenden, die die Rottal Terme in Bad Birnbach bereits zum vierten Mal für eine Verlosung zur Verfügung stellte, gewannen Blutspender aus Loppenhausen, Seeg und Lindau. (löbh)

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