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Fuchstal

08.11.2017

Ein Baum, der „Dreck“ macht

Ein Anwohner in der Weldener Straße in Leeder will, dass ein Ahorn vor seinem Grundstück gefällt wird. Der Baum steht auf Gemeindegrund.
Bild: Matthias Becker (Symbolbild)

Ein Anwohner in der Weldener Straße will, dass ein Ahorn vor seinem Grundstück gefällt wird. Was die Gemeinde dazu sagt.

„Laub ist Dreck“, so sieht es ein Hausbesitzer in Fuchstal. Er forderte die Gemeinde auf, einen Ahornbaum zu fällen. Damit waren die Gemeinderäte aber nicht einverstanden.

Gegenüber der Kirchentreppe in der Weldener Straße in Leeder steht der „schöne Ahorn“, wie Bürgermeister Erwin Karg in der jüngsten Sitzung sagte: „Er ist weder morsch noch krank, aber er macht Dreck.“ Dreck, darunter verstehe der Antragsteller laut Karg das Laub, das alljährlich von den Bäumen abgeworfen wird. Der Antragsteller habe sich bereit erklärt, dass an gleicher Stelle ein neuer Baum gepflanzt werden dürfte.

Dabei dürfte auch die Abstandsfläche von zwei Metern für hochstämmige Pflanzen unterschritten werden. Karg erwähnte, dass dies der letzte große Baum an der Straße sei. Dass die Gemeinde hier gefragt werden müsse, sei der Tatsache zu verdanken, dass der Baum auf Gemeindegrund stehe, so der Bürgermeister weiter. Die Räte votierten einstimmig gegen das Fällen des Baums.

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