Newsticker

Zahl der Corona-Infizierten in München sinkt unter kritischen Wert
  1. Startseite
  2. Lokales (Landsberg)
  3. Ein Lob dem Konservativen

25.03.2009

Ein Lob dem Konservativen

Ein alter Bauernhof wird abgerissen und Wohnhäuser werden errichtet. Ein Punkt, der des Öfteren auf der kommunalen Tagesordnung zu finden ist. Die Landwirte geben auf oder siedeln aus und die Gebäude im Dorfkern bleiben übrig. Das Positive an der Veränderung: Wohnraum entsteht, ohne dass Acker oder Wiese dafür verbraucht werden und sich Dörfer wie Kraken in die Landschaft hinein entwickeln. Nachverdichten nennt sich dies und ist auch seitens der Landesplanung erwünscht.

Manchmal wünscht man sich freilich, Bauern oder Erben würden nicht gleich die Abrissbirne holen. Denn gerade die großen Höfe prägen das Gesicht eines Ortes, schenken ihm Identität. Mag eine Lücke, die mit austauschbaren Einfamilienhäusern besetzt wird, noch angehen. Werden es derer zu viele, ist bald nicht mehr erkennbar, handelt es sich um St. Georgen, Gilching oder sonstwo in Bayern/Deutschland/Europa. Darum ein Lob an jene Hausbesitzer, die den schwierigen und finanziell riskanteren Weg gehen, die großen alten Kästen zu erhalten oder wenigsten in Teilen zu sanieren und einer neuen Nutzung zuzuführen - das bedeutet konservativ sein im besten Sinne des Wortes. "Seite 32

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren