Newsticker
Bayern gibt AstraZeneca-Impfstoff für alle Altersgruppen frei
  1. Startseite
  2. Lokales (Landsberg)
  3. Ein Projekt, das Tradition werden soll

Die Stelzer

25.05.2012

Ein Projekt, das Tradition werden soll

Schauspielerin Ines Zahmoul schlüpft bei der Pressekonferenz im Kostümfundus „Der Stelzer“ in der Pflugfabrik schon mal in die Rolle des Salzkönigs.
2 Bilder
Schauspielerin Ines Zahmoul schlüpft bei der Pressekonferenz im Kostümfundus „Der Stelzer“ in der Pflugfabrik schon mal in die Rolle des Salzkönigs.
Foto: Sibylle Seidl-Cesare

Ruethenfestspiel Licca Line kommt im Juni wieder. Theatergruppe will Jugendliche weiter einbinden

Die Stelzer kommen wieder – kompakter, weniger textlastig und gleich an vier Juniabenden: „Licca Line – Eine lange Fahrt ins sagenhafte Damasia“ wird zur 850-Jahrfeier der Stadt Landsberg wieder auf dem Hauptplatz zu sehen sein.

„Leider kann diesmal der Marienbrunnen, der wegen der Bauarbeiten abgedeckt bleibt, nicht mit ins Spiel einbezogen werden“, sagt Produktionsleiter Wolfgang Hauck von den Stelzern bei einem Pressegespräch im Probenraum in der Pflugfabrik. Beim Ruthenfest war das Spiel mit den Sagengestalten des Lechrains nur einmal zur Aufführung gekommen. Das Wetter spielte nicht mit. Deshalb haben sich die Stadt Landsberg, der Ruethenfestverein und die Stelzer – ein international tätiges Theaterensemble – entschlossen es noch mal zu zeigen. „Es wäre schade um die Arbeit der Kinder, die mit einem riesigen Engagement mitarbeiten“, sagt Peter Pruchniewitz, der Regisseur und Autor von Licca Line.

40 jugendliche Stelzen-Schauspieler und mehr als 70 Musiker werden im Juni mit dabei sein, wenn sich die Flößer auf ihre abenteuerliche Reise begeben. Gezeigt wird das Schauspiel auch diesmal auf dem Hauptplatz, es gibt Steh- und Sitzplätze die mit den Blick auf Ludwigsstraße und Herzog-Ernst-Gasse ausgerichtet sind. „Die Zuschauer sitzen mit dem Rücken zum Marienbrunnen“, sagt Hauck. „Der kleiner Spielort bietet optimale Lichtverhältnisse, alles wirkt kompakter. Jeder wird etwas hören und sehen können“, sagt Hauck zur letztjährigen Kritik, dass man nicht von jedem Platz aus gut sah. Außerdem habe man das Stück gekürzt, so Pruchniewitz.

Mehr dazu lesen Sie in der Printausgabe des LT.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren