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Tiere

12.04.2015

Ein Thema, das den Bürgern stinkt

Diese Dame macht alles richtig: Sie sammelt den Kot ihres Hundes in einer Tüte und lässt ihn nicht einfach liegen.
Bild: Alexander Kaya (Symbolbild)

Herumliegender Hundekot beschäftigt die Menschen in Weil und den Ortsteilen. Der Gemeinderat will nun an die Halter appellieren.

Es war ein Thema, das den Bürgern bei nahezu allen Bürgerversammlungen in den Ortsteilen der Gemeinde Weil ziemlich „gestunken“ hat: die Verunreinigung von Feldwegen und Tierfutter durch Hundekot. Nun stand das Thema auch als Informations- und Diskussionspunkt auf der Tagesordnung der jüngsten Ratssitzung.

Dabei sprachen die Gemeinderäte eine mögliche Erhöhung der Hundesteuer ebenso an wie das Aufstellen von Hundestationen zu Sammlung der Exkremente. Bürgermeister Christan Bolz verwies dazu auf die Kosten für die Gemeinde hin – rund 8000 Euro zur Anschaffung von rund 20 Sammelstationen und hochgerechnet jährliche Kosten von 11000 Euro für Personal, Betreuung und Leerung.

Demgegenüber bringe die Hundesteuer Einnahmen von etwa 7000 Euro. Die Rechtslage sei eindeutig sagte Simon Wurmser: „Die Verantwortung liegt beim Hundehalter.“ Ohne dass der Gemeinderat einen formellen Beschluss fasste, konnte Bolz die Meinung seiner Räte so zusammenfassen: „Das Thema Hundetoiletten wird nicht weiter verfolgt“, sagte er. „Die Verwaltung schreibt die Hundehalter an und appelliert an deren Verantwortungsbewusstsein.“

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Weitere Themen im Rat waren:

Auftragsvergabe Für Instandsetzungsmaßnahmen der Turnhalle an der Grund- und Mittelschule Weil hat der Gemeinderat Aufträge im Gesamtumfang von gut 31000 Euro vergeben. Wie Bürgermeister Christian Bolz informierte, seien für die Erneuerung der Warmwasseraufbereitungsanlage knapp 13500 Euro aufzuwenden. Die neue Entkalkungsanlage werde mit knapp 18000 Euro zu Buche schlagen.

Zuschuss Einhellig hat sich der Rat dafür ausgesprochen, die Kosten für eine Begleitperson im Feu-erwehrerholungsheim Bayrisch Gmain zu übernehmen. Wie Bürgermeister Christian Bolz sagte, erhalten Feuerwehrleute mit einer 40-jährigen aktiven Dienstzeit im Zuge ihrer Ehrung einen Gutschein für einen Aufenthalt im Feuerwehrerholungsheim. Der Bayerische Gemeindetag habe nun vorgeschlagen, dass die Gemeinden die Kosten für eine Begleitperson übernehmen sollten. Mit zirka 250 Euro bezifferte der Bürgermeister die Kosten, die dabei für einen inwöchigen Aufenthalt anfallen würden. Er errechnete daraus für die Gemeinde jährliche Kosten von rund 750 Euro bis maximal 1250 Euro. „Wir reden hier von Leuten, die über Jahrzehnte bereit sind, Tag und Nacht in den Einsatz zu gehen“, sagte Bolz und fand damit durchweg Zustimmung im Ratsgremium.

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