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Landsberg

30.06.2017

Ein Wald aus Instrumenten beeindruckt den Minister

Mit dem Bläser- und Musikergruß empfingen die rund 500 jungen Teilnehmer des ersten Bayerischen Chor- und Bläsertags auf dem Hellmairplatz die Gäste und Ehrengäste.
Bild: Thorsten Jordan

Rund 500 junge Chormusiker und Bläser eröffneten die Europa-Tage der Musik. Standkonzerte in der Innenstadt.

Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle genoss sichtlich den Abschluss des ersten Bayerischen Chor- und Bläserklassentags auf dem Hellmairplatz, der rund 500 Kinder zu einem Gemeinschaftskonzert zusammengeführt hatte. Gleichzeitig bildete dieser bunt-klingende Abschluss unter dem Motto „In der Musik sind wir zuhaus’“ auch den Auftakt der Europa-Tage der Musik, die noch bis zum Sonntag die Landsberger Innenstadt zur klingenden und singenden Festmeile werden lassen.

Für Ludwig Spaenle waren die singenden Kinder ein Ohrenschmaus und auf alle Fälle „besser als jede Elternversammlung“, wie er mit einem Augenzwinkern dem LT verriet. Er sei schon beeindruckt über diesen „Wald an Instrumenten“, der sich ihm, gehalten von vielen kleinen Musikerhänden, entgegengestreckte. Er habe es auch schon auf dem Anfahrtsweg bemerkt, wer „an diesem Tag in Landsberg den Ton angibt“.

Für den ehemaligen Kunst- und Wissenschaftsminister Dr. Thomas Goppel sind die Europa-Tage allgemein und der Chor- und Bläsertag im speziellen ein ganz besonderes Ereignis. Schließlich ist er nicht nur Präsident des Ausrichters Bayerischer Musikrat, Goppel ist auch ausgebildeter Grundschullehrer und wirkte vor seiner Politkarriere vor allem als Lehrer von vierten Klassen, die unter den Schülern gestern stark vertreten waren. Der Musikernachwuchs bereicherte mit seinen Auftritten überall in der Stadt das öffentliche Leben, unterstützt vom schönen Wetter. Goppel schwelgte daher geradezu: „Es gibt nichts Schöneres, als für die Musik unterwegs zu sein.“

Und welchen Stellenwert junge Musiker sogar für berühmte und erfahrene Musikprofis haben, erzählte er seinen „Freundinnen und Freunden“ auf dem Hellmairplatz. Er habe am Vortag in München den berühmten Dirigenten Zubin Mehta gesprochen, der laut Goppel nächstes Jahr in Landsberg ein Konzert plant. „Er hat mir gesagt, dass er eigentlich jetzt schon in Landsberg hätte da sein sollen und euch zuhören, denn ihr seid der wichtige Nachwuchs für die Musik.“

Dann hätte er auch die beiden Aufführungen des Mirakelspiels Noah’s Flut am Nachmittag in der Heilig-Kreuz-Kirche miterlebt (ausführlicher Bericht folgt).

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