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Mercy Ships

20.07.2017

Ein fröhliches Willkommen

Beste Laune herrschte beim Tag der Offenen Tür der Hilfsorganisation Mercy Ships Deutschland, die jetzt in Landsberg „vor Anker“ ging.
Bild: Albrecht Fietz

Beim Tag der offenen Tür der Hilfsorganisation in Landsberg lassen sich die Besucher nach Afrika „entführen“

Mercy Ships Deutschland hatte zu einem Empfang und zu einem Tag der offenen Tür anlässlich des Einzuges in die neuen Räumlichkeiten in Landsberg geladen. Anfang April hatte das Deutschlandbüro der internationalen Hilfsorganisation seinen Dienstsitz von Kaufbeuren nach Landsberg verlegt (LT berichtete).

Die stellvertretende Landrätinm Ulla Kurz begrüßte die Ansiedlung von Mercy Ships in Landsberg: „Eine ihrer Aufgaben in Landsberg dient der Spendenakquisition, und so sind wir, der Landkreis Landsberg, auch gerne bei den ersten Spendern.“ Oberbürgermeister Mathias Neuner pflichtete bei: „Für mich persönlich ist es eine Herzensangelegenheit, dies zu unterstützen, da Mercy Ships wichtige Dinge tut, um Not und Elend zu bekämpfen, aber auch um Stabilität für die Gesundheitsversorgung in Staaten hineinzutragen, die es dringend nötig haben.“

Anschließend sprach Kantor Mondi Benoit als Vertreter der Kirchen in Landsberg den Segen zur Einweihung des neuen Dienstsitzes, abgerundet wurde der Empfang mit einem Vortrag von dem Kaufbeurer Mund-Kiefer-Gesichtschirurgen Dr. Veit Zimmermann, der über seinen ehrenamtlichen Einsatz für Mercy Ships im Januar in Benin berichtete. „Lassen Sie sich nach Afrika entführen“ lautete das Motto des Tages, entsprechend exotisch, informativ und unterhaltsam gestaltete sich die Veranstaltung. Zimmermann berichtete in einem zweiten, multimedialen Bericht über seine Erfahrungen, eine afrikanische Combo spielte, ein afrikanischer Künstler malte live ein Bild mit der Darstellung der Africa Mercy, dem Hospitalschiff von Mercy Ships und Seifensiederinnen von der Vereinigung „Soap4Hope“ boten selbst gemachte Charity-Seifen für Mercy Ships an.

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Ein besonderes Glanzlicht war das „Afrika-Foto-Shooting“ mit dem Fotografen Peter Wilson, Träger des Ellinor Holland Kunstpreises unserer Zeitung. Etliche Besucher nutzten die Gelegenheit, sich in afrikanischer Kleidung mit exotischen Accessoires ablichten zu lassen, was ihnen offensichtlich sehr viel Spaß machte. Abgerundet wurde die Veranstaltung mit einer Sondervorführung der ersten Folge von „Das OP-Schiff“, zur Verfügung gestellt von National Geographic, über die Arbeit von Mercy Ships.

„Ich habe diese Einweihung sehr genossen und mich über die vielen guten Gespräche und das herzliche Willkommen gefreut“, fasste Udo Kronester, Geschäftsführer von Mercy Ships Deutschland, diesen Tag zusammen. (lt)

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