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Benefizkonzert

20.03.2013

Ein gelungener Start in die Wolken

Im fahnen- und blumengeschmückten Sportzentrum präsentierte das Luftwaffenmusikkorps I Neubiberg eine abwechslungsreiche Programm-Mixtur aus militärischer und symphonischer Blasmusik.
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Im fahnen- und blumengeschmückten Sportzentrum präsentierte das Luftwaffenmusikkorps I Neubiberg eine abwechslungsreiche Programm-Mixtur aus militärischer und symphonischer Blasmusik.

Luftwaffenmusikkorps 1 half erneut dem Lions Club, Kinder und Jugendliche zu unterstützen

Bereits zum 19. Mal präsentierte der Lions Club Landsberg den Liebhabern der Militärmusik sein jährliches Benefizkonzert. Und wie vor einem Jahr zelebrierte das Luftwaffenmusikkorps 1 aus Neubiberg im blumen- und fahnengeschmückten Sportzentrum die hohe Kunst der Klänge.

Bevor jedoch die Interpreten in der blauen Uniform unter der Leitung von Dirigent Karl Kriner ihr Programm temperamentvoller und lebensfroher Kompositionen in Takte und Töne umsetzten, stimmte Standortältester Oberst Klaus Schuster das Publikum auf ein „big Event der besonderen Klasse“ ein. Gleichzeitig dankte der dem Lions Club Landsberg für dessen Engagement zugunsten hilfsbedürftiger Menschen.

Lions-Präsident Rudolf Binnebößel gab dafür Beispiele: „Wir wollen Menschen aus unserer Region, die unverschuldet in Not geraten sind, finanziell unterstützen. Wir wollen jedoch auch menschliche Unterstützung leisten: Hier stehen in diesem Jahr Kinder und Jugendliche im Vordergrund.“ Dazu zählt die Aktion „Kindergarten plus“, ein Programm zur Stärkung der kindlichen Persönlichkeit. Binnebößel: „Die Kinder sollen gleichermaßen körperlich, geistig, emotional und sozial gefördert werden. Hierzu finanzieren wir die Ausbildung von Erzieherinnen aus verschiedenen Kindergärten im Landkreis.“

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Neben weiteren Maßnahmen für den Nachwuchs helfe der Lions Club genauso regionalen gemeinnützigen Organisationen, wie zum Beispiel dem Leserhilfswerk „Kartei der Not“. Seinen Dank zollte der Lions-Präsident dem Luftwaffenmusikkorps Neubiberg dafür, dass sich die rund 60 Musiker – unter ihnen fünf Soldatinnen – für eine gute Sache unentgeltlich engagieren. Als Vorstand der Brodmerkel-Stiftung versprach am Schluss Waldemar Mikulcik: „Wie werden auch weiterhin für die hilfsbedürftigen Menschen da sein.“

Bevor das Blasorchester dem italienischen Musikgenius Giuseppe Verdi zu dessen 200. Geburtstag huldigte, vollzog es mit dem Marsch „Start in die Wolken“ einen klingenden Einstand nach Maß. Für Dirigent Kriner, der den Abend moderierte, war dies „eine Hommage an Johannes Schade, der diesen Marsch 1956 zur Aufstellung der Luftwaffe komponierte“.

Nach der Ouvertüre zur Verdi-Oper „Oberto“ verriet Kriner dem Publikum, dass es diesmal an Stelle der häufig gespielten Tondichtungen die seltenen Kompositionen hören werde. So das von Otto Schwarz in Noten gesetzte Epos „Bonaparte“, in dem der Aufstieg und dramatische Ende des Franzosenkaisers Napoleon nachgezeichnet wird. Ebenso die „Rhapsodie from Scotland“, eine leise und feinfühlige Tonreihe schottischer Volkslieder, sowie die „Star Wars Saga“.

Mit „Song and Samba“ feierte das Musikkorps 1 den brasilianischen „Bossanova“-Großmeister Luiz Bonfa. Und mit dem Medley „Santana“ würdigten die Interpreten zum Finale Carlos Santana – stilecht mit klagender E-Gitarre. Dazwischen zeigten Kriner und seine Militärmusiker ihre Vorliebe für Luftwaffenmärsche: „Der deutschen Luftwaffe gewidmet“, „Deutschland fliegt“, „Astronautenmarsch“, „Tornado-Aircraft“ und der „Starfighter Marsch“.

Die von den aus der ganzen Region angereisten Konzertbesucher lauthals geforderten Zugaben erklangen danach ebenfalls als zackige Marschmelodien.

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