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Nachbarschaftshilfe

13.12.2013

Ein guter Tag für Dießen

Bei der Gründungsversammlung der Nachbarschaftshilfe Dießen wurde der erste Vorstand gewählt: (vorne von links Annemarie Apadula, Andreas Lotter, Elisabeth Biederer, Antoinette Bagusat und (hinten von links) Susanne Plesch, Sabine Krämer und Yvonne van Gemert.
Bild: Renate Greil

23 Gründungsmitglieder etablieren neuen Verein

Dießen „Der Zuspruch ist da“, stellte Bürgermeister Herbert Kirsch bei der Gründungsversammlung der Nachbarschaftshilfe Dießen fest. Im Eiltempo schaffte man es mit Unterstützung von Bernhard Kieninger von der Auftaktveranstaltung Ende September nun vor Weihnachten den neuen Verein aus der Taufe zu heben. „Die ersten 500 Euro wurden schon gespendet“, freute sich Kirsch. Ein Konto für den Verein, der gemeinnützig arbeiten will, sei auch schon eröffnet.

Eine wichtige Grundlage für die Vereinsgründung ist die Satzung. Kieninger, der bereits für andere Dießener Vereine eine solche erarbeitet hatte, machte sich mit Interessierten ans Werk und stellte nun die Satzung vor. Federführend war dabei Sabine Krämer aus Riederau, die von den 23 Gründungsmitgliedern einstimmig zur Vorsitzenden gewählt wurde.

Sie hat eine Ausbildung zur Seniortrainerin absolviert und ist für die katholische Kirche in Riederau für den Geburtstagsdienst zuständig. „Wir haben schon den ersten Einsatz geleistet“, berichtete sie der Versammlung, zu der etwa 35 Interessierte gekommen waren. Man werde erst im Laufe der Zeit feststellen, wo die Nachbarschaftshilfe in Dießen schwerpunktmäßig gebraucht werde. Menschen nicht alleine lassen, so beschreibt sie das Arbeitsumfeld. Wichtig ist ihr, dass die Nachbarschaftshilfe mit allen Organisationen im Ort zusammenarbeitet. Eine Konkurrenz brauche niemand zu fürchten.

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Satzung sieht ein breites Tätigkeitsfeld vor

Kieninger stellte die erarbeitete Satzung, das Grundgerüst des Vereins, vor. „Alte und/oder hilfsbedürftige Menschen (…) in der Verrichtung des täglichen Lebens zu unterstützen“ ist als Vereinszweck formuliert. Dazu zähle, wie Kieninger erläuterte, auch beispielsweise Analphabeten mit Schriftstücken zu helfen. Besuchsdienste, Begleitung und die Kranken-, Alten- und Familienhilfe, die Fortbildung der aktiven Mitglieder sowie Vorträge und Seminare wurden auch verankert. Mitarbeiten kann man ab 14 Jahren. Neben der aktiven Mitgliedschaft gibt es noch die passive, die vor allem für Institutionen gedacht ist, die spenden wollen.

Die Gründungsmitglieder bestimmten, dass es neben dem Vorsitzenden, einem Stellvertreter und einem Kassenwart zunächst vier Beiräte geben soll. Einstimmig gewählt wurden als Vorsitzende Sabine Krämer, zu ihrer Stellvertreterin Antoinette Bagusat und zum Kassenwart Andreas Lotter. Als Beisitzerinnen wurden Annemarie Apadula, Elisabeth Biederer, Yvonne van Gemmert und Susanne Plesch bestimmt. „Wir wollen so schnell wie möglich starten“, sagte Krämer und möchte dabei erst einmal klein anfangen. Ein Bereitschaftshandy soll angeschafft werden, bis dahin kann man die Nachbarschaftshilfe bei ihr unter Telefon 08807/91878 erreichen. Das Schlusswort kam von Ute Lauterbach: „Heute ist ein guter Tag für Dießen“. (rg)

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