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15.06.2009

Ein heißer Renntag in der Seifenkiste

Stadl Fast schon zur festen Institution ist in Stadl das Seifenkistenrennen in der Alpenstraße geworden. Der Kirchweihsonntag (dritter Sonntag im Oktober) war bisher der Tag, an dem kleine und große Hobbyrennfahrer mit ihren "heißen Öfen" die etwa 400 Meter lange Piste hinunterschossen. Regen und sogar Schnee beeinträchtigten allerdings in den vergangenen beiden Jahren sowohl die Rekordversuche der Fahrer als auch den Besucherandrang zu dieser Veranstaltung, die mit einer Oldtimerausstellung der Bulldogfreunde verbunden war.

"Um Petrus ein Schnippchen zu schlagen, haben wir uns entschieden, das Rennen bei besseren Wetterbedingungen zu veranstalten und uns einen Juni-Sonntag ausgesucht", erklären Alfons Düringer und Franz Bauer von der Freiwilligen Feuerwehr Pflugdorf-Stadl, die zusammen mit den Bulldogfreunden die Veranstaltung ausrichtet. Und so fand am letzten Sonntag der fünfte Stadler Seifenkistenwettbewerb statt. Drei Gruppen waren es, die sich im sportlichen Wettstreit miteinander maßen: Die Bobbycar-Fahrer, bei denen manche flinker mit dem Gefährt als zu Fuß waren, die Jugendlichen im Alter von sieben bis 16 Jahren und letztlich die in beide vorgenannten Gruppen nicht hineingehörenden 17 bis unbegrenzt alten "Formel-Seifenkiste-Fahrer". Insgesamt bildeten 28 aktive Teilnehmer den Rennkader, die, außer den Kleinsten, die mit zwei brisanten Kurven versehene Strecke zweimal durchfahren mussten.

Viele Besucher

Bei strahlendem Sonnenschein säumten viele Zuschauer die Strecke, hatten sich jedoch hauptsächlich an der zweiten Kurve platziert, da diese in Hinsicht auf das fahrerische Können als spektakulär gilt. Die 90-Grad-Rechtskurve hatte es während des rund vier Stunden dauernden Rennens auch in sich; so manche Eigenkonstruktion touchierte die hölzerne, mit Werbung verzierte Bande und tatsächlich bildete ein Crash von Alexander Sturm im letzten Lauf den Abschluss - Gott sei Dank ohne Folgen für den Fahrer und die Zuschauer. Die Vorbereitungszeit bis zur Siegerehrung überbrückte die Jugendfeuerwehr mit einer Löschübung und einer Präsentation der unterschiedlichsten, den jeweiligen Einsatzgegebenheiten angepassten Schutzanzüge. Anschließend übergab Kommandant Alfons Düringer den Siegern ihre Pokale und Preise. Natürlich hatten sich die Veranstalter auch um das leibliche Wohl ihrer Gäste gekümmert. Zelte mit Sitzgarnituren schützten vor Sonne. Gegrilltes, Kaffee, Kuchen und Eis verwöhnten den Gaumen.

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