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Landsberg

12.07.2018

Ein neuer Verein will den Lumpigen Donnerstag in Landsberg retten

Weniger Faschingswagen, sondern mehr Fußgruppen (im Bild die Pfauen von Lady Gracha) sollen künftig den Landsberger Faschingsumzug prägen. Das würde jedenfalls dem neuen Faschingsverein "Licaria" gefallen.
Bild: Thorsten Jordan

Der Verein „Licaria“ will Wert auf ein buntes Treiben und weniger auf Alkohol legen. Einen ersten Dämpfer gibt es aber schon.

Ein neuer Verein will jetzt für den Fortbestand des Landsberger Faschings sorgen. Wie die Stadt Landsberg mitteilt, haben 13 Personen einen Faschingsverein mit der Bezeichnung „Licaria e. V.“ gegründet und eine Satzung beschlossen. So nannte sich bereits die Faschingsgesellschaft, die sich nach dem Zweiten Weltkrieg in Landsberg gründete und bis zur Auflösung Anfang der 60er-Jahre das närrische Treiben organisierte. Mit der Namenswahl wolle man ganz bewusst an die lange Faschingstradition in der Stadt anknüpfen, heißt es in der Mitteilung weiter.

Fußgruppen und Live-Musik sind besonders erwünscht

In einer ersten Zusammenkunft von unterschiedlichen Faschingsbegeisterten mit Oberbürgermeister Mathias Neuner legte man sich vor ein paar Wochen grundsätzlich zur Fortführung des „Lumpigen Donnerstags“ fest. In einem zweiten Gespräch sollte es nun konkreter mit der Gründung eines neuen Faschingsvereins werden. Wichtig war allen Beteiligten rund um Diskussionsleiter Axel Ludwig, dass der Faschingsumzug wieder von Fußgruppen und Live-Musik dominiert werden soll. Man möchte den Faschingsgedanken und das bunte Treiben wieder in den Vordergrund stellen und den Alkoholkonsum als Thema nicht mehr so präsent platzieren.

Und die Landsberger Schulen?

Einen ersten Dämpfer haben die Absichten der Faschingsfreunde jedoch schon bekommen. Bei der ersten Besprechung war man noch zuversichtlich gewesen, dass sich auch die Landsberger Schulen wieder beim „Lumpigen Donnerstag“ einbringen. Vonseiten aller weiterführenden Schulen lag nun allerdings eine gemeinsam formulierte Absage vor.

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