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Reisch

01.02.2018

Ein neues Gerätehaus würde nicht nur der Feuerwehr helfen

Das Bauamt der Stadt prüft derzeit den Bau eines neuen Feuerwehrhauses in Reisch. Das bisherige Gebäude könnte dann zum sozialen Treffpunkt aus- und umgebaut werden.
Bild: Julian Leitenstorfer

Bekommt der Landsberger Stadtteil Reisch bald einen neuen gesellschaftlichen Treffpunkt? Um entsprechende Pläne ging es jetzt in der Bürgerversammlung.

Wer sich bislang noch nicht für das Dorfleben in Reisch interessiert hatte und nicht am Dorfentwicklungsprozess teilgenommen hat, der wusste dennoch von der ersten Minute der Bürgerversammlung an, wo den Landsberger Ortsteil der Schuh drückt: die Erweiterung des derzeitigen, aus allen Nähten platzenden Feuerwehrhauses zu einem Treffpunkt der Reischer.

Noch bevor der in Reisch lebende CSU-Stadtrat Christian Hettmer ein erstes Wort der Begrüßung sagen konnte, verließen nämlich spät gekommene Gäste sofort wieder den Ort der Versammlung - die Stube im Feuerwehrhaus war restlos überfüllt. Spätestens jetzt war klar: das Leitprojekt der Dorfentwicklung in Reisch, das in der gemeinsamen Präambel der Landsberger Ortsteile festgehalten werden soll, kann nur die Aufwertung des bestehenden Feuerwehrhauses sein - und zwar zu einem sozialen Treffpunkt.

Die Schützen könnten einen weiteren Stand bekommen

Dazu sind aber gewisse Voraussetzungen notwendig. Eine der wichtigsten: Die Feuerwehr erhält im Optimalfall ein neues Gerätehaus. Aktuellste Informationen hatte Ordnungsamtschef Ernst Müller mitgebracht: „Die Gespräche dazu sind bereits angelaufen.“ Derzeit prüfe das Bauamt das Thema und werde eine vorläufige Kostenermittlung durchführen. Müller bestätigte, dass ein neues Feuerwehrfahrzeug „definitiv nicht mehr in das bisherige Gerätehaus hineinpassen wird“.

In zwei Bürgerwerkstätten hatten die Bürger mit Nachdruck den Wunsch geäußert, das Gebäude vielfältiger nutzen zu können. Christian Hettmer: „Das könnte in zwei Abschnitten gelingen.“ Zunächst würde ein südlicher Anbau für Entlastung sorgen. Die Toiletten und das Treppenhaus könnten dorthin verlagert und der Gastraum so vergrößert werden. Gleichzeitig hätte dies zur Folge, dass für die Schützen im Obergeschoss ein weiterer Schießstand möglich würde. In einem zweiten Bauabschnitt könnte das derzeitige Gerätehaus bei einem Auszug der Feuerwehr dann als zusätzlicher Raum - etwa für die Kirchenverwaltung, die Dorfjugend, Chor und viele weitere Gruppen - genutzt werden.

Um was es sonst noch in der Bürgerversammlung im Landsberger Stadtteil ging, lesen Sie in unserer Printausgabe.

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