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Denklingen

17.03.2014

Eindeutiger Sieg für Michael Kießling

Glückwünsche von der noch amtierenden Bürgermeisterin: Viktoria Horber gratuliert Michael Kießling zum Wahlsieg. Im Hintergrund warten seine Kontrahenten Johannes Schelkle (hinten links) und Josef Rapp (Mitte).
Bild: Frauke Vangierdegom

Drei Bewerber und doch keine Stichwahl

Michael Kießling (CSU/Freie Bürger) heißt der künftige Bürgermeister der Gemeinde Denk-lingen. Mit einem klaren Votum von 62,95 Prozent aller abgegebenen Stimmen wurde er gestern als Nachfolger von Bürgermeisterin Viktoria Horber gewählt. Auf Johannes Schelkle (Freie Wählervereinigung Dienhausen) entfielen 21,15 Prozent, auf Josef Rapp (Freie Wählergemeinschaft Epfach) knapp 15,9 Prozent. Die Wahlbeteiligung in der Gemeinde Denklingen lag bei rund 69 Prozent. Von den insgesamt 1387 Wählern hatten 621 von der Briefwahl Gebrauch gemacht.

„Ich bin erst einmal erleichtert“, sagte Kießling nach der Bekanntgabe des vorläufigen Wahlergebnisses. Er freue sich über das Ergebnis, das er selbst so nicht erwartet hätte. „Ich bin eher von einer Stichwahl ausgegangen.“ Nur in Dienhausen musste sich Kießling mit 34,52 Prozent seinem Kontrahenten Johannes Schelkle geschlagen geben.

Sehr hohe Wahlbeteiligung in Dienhausen

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Schelkle wertet sein Wahlergebnis als Achtungserfolg. Er sei zufrieden und freue sich über das sehr gute Ergebnis, das er im Wahlbezirk Dienhausen einfahren konnte. 65,48 Prozent der Dienhausener hätten ihn gerne als neuen Bürgermeister gesehen. Der dritte Kandidat, Josef Rapp, erzielte sein bestes Ergebnis mit 29,15 Prozent im Wahlbezirk Epfach. Keine einzige Stimme hingegen bekam er in Dienhausen.

Unmittelbar nach Bekanntgabe des Wahlergebnisses gratulierte die noch amtierende Bürgermeisterin Viktoria Horber ihrem Nachfolger. Auch seine beiden Kontrahenten wünschten dem neuen Denklinger Rathaus-Chef Michael Kießling viel Glück und verließen danach das Rathaus.

Schelkle, um in Dienhausen nicht nur seinen Achtungserfolg zu feiern, sondern auch die Tatsache, dass von 130 wahlberechtigten Dienhausenern 122 ihre Stimmen abgegeben hatten. Auch Michael Kießling machte sich auf den Weg in den Gasthof Hirsch, um mit Parteifreunden und Unterstützern seinen Sieg zu feiern. Einzig Josef Rapp sagte auf die Frage, wie er den Wahlabend verbringen werde: „Da gibt es wohl nichts zu feiern.“

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