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Igling

27.06.2017

Eine Rockparty, eine Weihe und viel Lob

Gemeinsam mit Bürgermeister, Vereinsvertretern und Sportfunktionären weihten Pater Aurelian Feser (vorne links) und Diakon Thomas Knill die Räume des neuen Sport- und Schützenheimes in Igling ein.

Für das neue Sport- und Schützenheim in Igling haben viele zusammengeholfen. Stolz auf das „Prachtstück“.

Es war im Festzelt auf dem Iglinger Sportplatz oft die Rede vom „Prachtstück“. Die Sportfunktionäre sprachen davon. Gemeint haben sie das Sport- und Schützenheim, das Sportverein und Schloßschützen in dreijähriger Arbeit gemeinsam errichtet haben.

 Dabei leisteten ihre Mitglieder an die 18500 ehrenamtliche Arbeitsstunden und sparten den Vereinen damit rund 190000 Euro. Das Ergebnis, also neue Schießstände, Umkleidekabinen oder Aufenthaltsräume, wurden am Tag der offiziellen Einweihung besichtigt.

Beide Vereine feiern „Runde“

Den Auftakt der Festlichkeiten – beide Vereine feierten runde Jubiläen – machte eine Rockparty im Festzelt. Rund 400 Besucher hörten die Band Solid Age aus Schwabmühlhausen. Wenige Stunden später waren im Festzelt kirchliche Klänge zu hören. Pater Aurelius Feser aus St. Ottilien zelebrierte mit Diakon Thomas Knill den Festgottesdienst und weihte die neuen Räume. Neben den Patenvereinen der Schloßschützen und vielen anderen befreundeten Vereinen aus der Nachbarschaft waren auch Sportfunktionäre nach Igling gekommen, um ihre Glückwünsche zu überbringen.

Den Auftakt der Reden machten aber die Vorsitzende des Sportvereins, Nicole Schleicher, und der Vorsitzende der Schloßschützen, Wolfgang Glier. Schleicher dankte den Unterstützern des Projekts und ihrem Vorgänger Magnus Höfler. Glier erinnerte an den geplatzten Traum vom Dorfgemeinschaftshaus, der Auslöser für das Zusammengehen von Sportverein und Schloßschützen war.

Dass beide Vereine gut miteinander können, belegte Glier mit Zahlen. An die 320 Helfer trugen zum Gelingen bei, von der Kuchenspenderin bis zum Handwerker. Der jüngste war 14, der älteste 82 Jahre alt. Dank ihrer ehrenamtlichen Arbeit verringerten sich die Ausgaben von kalkulierten 730000 auf aktuell 540000 Euro. Hinzu komme der Zuschuss der Gemeinde, wie Bürgermeister Günter Först sagte. Auch er zollte den Ehrenamtlichen seine Anerkennung.

Für den Sportkreis Landsberg lobte Rainer Waschke die Zusammenarbeit beider Vereine, aber auch die Gemeinde, die sich mit ihrer finanziellen Beteiligung von knapp 300000 Euro nicht „lumpen lassen“ habe. Der Bayerische Landessportverband beteiligt sich mit 39600 Euro Zuschuss und 18900 Euro als Darlehen.

Aus dem gleichen Topf, dem der Regierung von Oberbayern, kommen die 107000 Euro des Bayerischen Sportschützenbundes, wie Bezirksschützenmeister Alfred Reiner sagte. Er freute sich für die Schloßschützen und motivierte sie, Leben in ihr Haus zu bringen.

Sie nahmen ihn beim Wort

Seine Arbeitskraft stellte Walter Huppmann, Spielleiter beim Bayerischen Fußballverband, zur Verfügung. Etwas flapsig hatte er gesagt, seine Hilfe sei ja nicht benötigt worden, bei so vielen ehrenamtlichen Helfern. Schleicher und Glier nahmen ihn beim Wort und bestellten Huppmann zum Zeltabbau ein. Danach besichtigten viele der Gäste das neue Sport- und Schützenheim. Die anderen spielten eine Partie Tennis oder Tischtennis.

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