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Landsberg

29.07.2020

Eine leichte Komödie will in schwierigen Zeiten für Ablenkung sorgen

Konstantin Moreth inszeniert nicht nur die Sommerkomödie im Theatergarten, er spielt auch selbst mit.
Bild: Thorsten Jordan (Archiv)

Im Theatergarten in Landsberg ist die Komödie „Mandragola“ zu sehen. Die kurzweilige Geschichte handelt von Geiz, Wollust und Materialismus.

Da die Zeiten gerade ernst genug sind, hat sich das Stadttheater dazu entschlossen, als Sommertheater eine leichte Komödie zur Ablenkung anzubieten. Im Theatergarten wird an mehreren Tagen „Mandragola“ gespielt. Herbert Rosendorfer hat das Werk von Machiavelli in eine neue Fassung gebracht. Im Theatergarten gibt es genug Platz, und gespielt wird bei jedem Wetter – außer Gewitter oder Starkregen.

Und darum geht es in dem Stück: Arlecchino und sein Herr Federigo, ein Poet und Lebemann, sind in Venedig gestrandet und abgebrannt. Federigo verliebt sich in die schöne Donna Vanessa, die Frau des alten, geizigen Don Pantalone, dessen sehnlichster Wunsch es ist, einen Erben zu zeugen. Dass dies nicht klappt, ist natürlich nur die Schuld Vanessas vermeintlicher Unfruchtbarkeit.

Ein besonderes Kraut soll helfen

Alecchino lernt den Dottore kennen, der als Freund des alten Pantalone diesem – natürlich gegen Bezahlung – helfen möchte, die missliche Lage zu überwinden. Kurzerhand gibt Arlecchino seinen Herrn als berühmten Arzt aus, der sicher ein Kraut weiß, das gegen die Zeugungsprobleme hilft: Mandragola – die Alraune.

Rosendorfer hat die etwas sperrige Komödie des großen Machiavelli in eine kurzweilige Geschichte im Stile und mit der Figuration der Commedia dell’arte verwandelt. Geiz, Wollust und Materialismus werden in ihrer Lächerlichkeit vorgeführt.

Vater und Tochter Moreth wieder zusammen auf der Bühne

Neben Konstantin Moreth, der diese Komödie auch inszeniert, spielen Hannah Moreth, dem Landsberger Publikum aus mehreren Auftritten bekannt, Sebastian Gerasch, der bereits als „Luther“ in Landsberg überzeugt hat, Michaela Weingartner, die im Herbst (hoffentlich) in „Sarajevo“ erneut auf der Bühne des Stadttheaters stehen wird, sowie Franck Oskar Schindler in der Rolle des Arlecchino. Karsten Gnettner ist nicht nur für die Musik verantwortlich, er spielt auch – mit Florian Werner – die Nebenrollen. Die Bewirtung übernehmen Herbert Seibold und sein Team. (lt)

Karten gibt es im Theaterbüro, Schlossergasse 381a, unter Telefon 08191/128333 und im Reisebüro Vivell. Weitere Aufführungstermine: 2., 3., 5., 6., 7., 8., 9., 11. und 12. August, jeweils ab 20.30 Uhr.

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