Newsticker

EU sichert sich bis zu 160 Millionen Dosen des Corona-Impfstoffs von Moderna
  1. Startseite
  2. Lokales (Landsberg)
  3. Eine reiche literarische Ernte

Autorenkreis

30.12.2017

Eine reiche literarische Ernte

Teilnehmer stellen die Werke dieses Jahres vor

Es ist schon Tradition, dass jeweils zum Ende eines Jahres die Mitglieder des Landsberger Autorenkreises ihre Neuerscheinungen vorstellen. Diesmal war die literarische Ernte besonders reichhaltig, wie Moderator Thomas Glatz in der FilmBühne feststellte.

Den Vorstellungsreigen begann Hannelore Warreyn. „Gedichte Gedanken – Auslese aus fünf Jahrzehnten“ heißt ihr neues Buch, eine Sammlung von Reflexionen, Versen, „Wortgeflechten“, die zum Nachdenken anregen, zum Innehalten auffordern, Mut machen wollen. Marianne Porsche-Rohrer, Apothekerin, Heilpraktikerin und Dozentin, schreibt heitere Gedichtbände rund um das Thema Gesundheit. Ihr neuestes Buch: „Doktor Wald hilft Jung und Alt“.

Hans Schütz ist weit über das Allgäu hinaus bekannt für seinen Einsatz als Natur- und Umweltschützer. In seinem Buch mit dem verwegenen Titel „Allrhand Duranand“ sind eine Fülle von heiteren, spaßigen, aber auch bissig-satirischen und gesellschaftskritischen „Gschichtla und Versla“ in Oberallgäuer Mundart versammelt.

Heidenore Glatz kann gleich mit mehreren Veröffentlichungen aufwarten. Sie schreibt über Traurigkeit, Sehnsucht nach einem verlorenen Menschen, den tiefen Schmerz bei Verlusten: „Gedanken danach – Worte für meine Trauer“ heißt ihr Gedichtebüchlein. In dem Band „Ein Pfund Zwetschgen, bitte!“ finden sich „Geschichten zum Erinnern und Wohlfühlen“ voller Trost, Hoffnung, Heimat, nicht zuletzt gedacht als Hilfe im Umgang mit alten Menschen und Demenzkranken.

Fast schon „legendär“ sind die Miniromane von Thomas Glatz, im handlichen Reclam-Taschenbuchformat. Er hat sich vorgenommen, zu jedem Buchstaben des Alphabets einen Kurzroman zu schreiben. Diesmal war das „N“ an der Reihe. In der witzig- bis aberwitzigen Geschichte „Nuddernheim“ lernt man die „Typologie der schlimmsten Zugreisenden“ kennen, vom Zug-socker über den Wildbienenhalter bis zum Bundestagsabgeordneten. Ähnlich verrückte, surrealistische „Geschichten ohne Netz und doppelten Boden“ finden sich in dem Buch „Mein Hut, mein Onkel und ich“ voller „facettenreicher Fantasie, mit Leichtigkeit verpackt und dabei die moderne Gesellschaft karikierend“, wie es eine Leserin beschreibt. (lt)

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren