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Landkreis Landsberg

15.01.2018

Eine sehr persönliche Sache

Annunciata Foresti und Landrat Thomas Eichinger sind schon mit den Kreiskulturtagen für 2019 beschäftigt. Auf dem Bild sprechen sie gerade über den Online-Auftritt.
Bild: Thorsten Jordan

Die Kreiskulturtage werden sich im nächsten Jahr mit dem Thema „Mut“ befassen. Erstmals können sich Schulen und Jugendorganisationen beteiligen. Bewerbungen sind ab sofort möglich. 

Über den Tellerrand hinausschauen und bereit sein, Misserfolge nicht nur einzukalkulieren, sondern auch auszuhalten. Es geht um Mut, und der wird im kommenden Jahr bei der zweiten Auflage der Kreiskulturtage von den Teilnehmern nicht nur als Eigenschaft erwartet, sondern auch als Motto vorgegeben. Vom 11. bis zum 26. Mai präsentiert der Landkreis zusammen mit Kulturschaffenden die Kreiskulturtage Landsberg 2019.

Der Mut im Alltag

Begeisterte die Premierenwochen im vergangenen Jahr noch über 10000 Besucher zum Thema „Heimat“, ist dieses Mal für die Veranstaltung, die im zweijährigen Rhythmus stattfindet, das Thema Mut vorgesehen. „Das Thema gefällt mir persönlich sehr gut, denn Mut ist keine Selbstverständlichkeit, sondern muss immer wieder neu erbracht werden.“

 Landrat Thomas Eichinger ist vom Motto angetan, weil er sich davon eine große Bandbreite an unterschiedlichsten Beiträgen für die Kreiskulturtage erhofft. Sein Anlass zum Optimismus: „Wir erleben die unterschiedlichen Dimensionen von Mut am besten im Alltag“ – wobei Mut von jedem subjektiv anders empfunden werde.

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So war sicherlich auch Mut für die Organisatorin der Kreiskulturtage, Annunciata Foresti eine gehörige Portion Mut und Durchsetzungskraft nötig, um damals die ersten Kreiskulturtage aus der Taufe zu heben. 38 Programmpunkten verschaffte sie damals eine Plattform, genauso viel sollen auch im kommenden Jahr im gesamten Landkreis zwei Wochen lang zu sehen, zu hören und mitzuerleben sein.

Neu bei den zweiten Kreiskulturtagen: Erstmals sind auch Schulen und Jugendorganisationen aufgerufen, sich in vielfältiger Form einzubringen. Natürlich sind weiterhin kulturelle Einrichtungen, Vereine, freie Kulturschaffende und Kulturinitiativen wieder dabei. Der Landkreis wird wie gehabt die Organisation und Koordination übernehmen sowie das Marketing. Die Veranstaltungen selbst organisieren die Bewerber eigenständig und auch eigenverantwortlich.

Eine Plattform bieten

Im Gegenzug bleiben auch die erzielten Einnahmen, sofern erhoben, auch bei den Veranstaltern. Thomas Eichinger: „Wir wollen die Plattform bieten und unsere Kulturlandschaft im Landkreis noch attraktiver gestalten.“

Daher hat Annunciata Foresti Ziele formuliert, die folgende Punkte umfassen: Gruppen dürfen sich zu einem gemeinsamen Projekt oder zu einer Veranstaltung zusammenschließen; Einzelne Projekte oder Veranstaltungen können an mehreren Orten im Landkreis durchgeführt werden; Künstlerische Begegnungen auf verschiedenen Ebenen; Veranstaltungen für unterschiedliche Altersgruppen, Zielgruppen und Tageszeiten; Den öffentlichen Raum einbeziehen (Bahnhöfe, ...); Cross-over-Veranstaltungen (gegensätzliche Medien spielen zusammen). Wie schon in Durchgang Eins wird es eine Auftaktveranstaltung mit Kulturprogramm geben (11. Mai, Stadttheater). Aber auch einige Leuchtturmprojekte hat Annunciata Foresti bereits in der Vorbereitung. So ist ein Vortrag über „Entartete Kunst“ ebenso geplant wie einer zu „Mut in der Baukultur“ oder auch ein Tanzcafé für Demenzkranke (Seniorenheim Vilgertshofen).

Der Taubenturm, das Rochlhaus ...

Als zusätzliche Unterstützung hat der Landkreis verschiedene Veranstaltungsplätze reserviert wie etwa den Taubenturm in Dießen, das Rochlhaus (Thaining), die Galerie im Foyer des Historischen Rathauses (Landsberg) oder das Warmschwimmbad in Thaining. Thomas Eichinger: „Grundsätzlich können bis zu 200 Euro für Raumkosten erstattet werden, sofern der entsprechende Nachweis geführt wird.“

Bewerben kann man sich auch für die bereits benannte zentrale Ausstellung „Mut zur Position“, für die ein eigener Kümmerer vom Landratsamt abgestellt wird. Annunciata Foresti: „Formlose Bewerbungen für die Kulturtage sind über die Homepage möglich, die bereits online ist.“

Ausgewählt werden dann die Teilnehmer – Landratssprecher Wolfgang Müller rechnet mit knapp 40 – von einer Jury, zusammengesetzt aus Mitgliedern des Kulturbeirats. Bewerbungsschluss ist übrigens der 15. Juni 2018.

Beauftragte für die Kreiskulturtage ist Annunciata.Foresti@LRA-LL.Bayern.de, Telefon 0151/70301771 und Bernhard.Salcher@LRA-LL.Bayern.de

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