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Zuschuss

01.03.2017

Einige Posten gestrichen

Warum für die Tennisclub-Sanierung weniger Mittel fließen

Über vier Zuschuss-Anträge hatte der Gemeinderat Pürgen zu beschließen.

Der FC Stoffen wünscht sich Unterstützung für die Anschaffung einer Solaranlage, einer Motorsense und für die Sanierung des Sportplatzes. Für die Solaranlage wird es kein Geld aus dem Gemeindesäckel geben. „Warum sollten wir das bezuschussen“, fragte Bürgermeister Klaus Flüß. Das sei eine Angelegenheit des Vereins, waren sich die Ratskollegen einig. Während es keine Zweifel daran gab, für die Sportplatzsanierung, die rund 7300 Euro kosten soll, den Zuschuss in Höhe von 1400 Euro zu gewähren, wurde in Sachen Motorsense diskutiert. Schließlich sprach sich das Gremium dafür aus, für das 1800 Euro teure Gerät den Obolus zu gewähren.

Auch der Schützenverein Waldeslust Ummendorf war mit einem Zuschussantrag an die Gemeinde herangetreten. Geld für eine neue Schießhose wird es nicht geben. 340 Euro für ein knapp 1600 Euro teures Auflagegewehr schon. Ein solches wird auch dem Schützenverein Gut Schuss Pürgen zum gleichen Betrag bezuschusst. Um eine höhere Finanzspritze ging es beim nächsten Punkt. Der Tennisclub Pürgen hat einen Antrag für die abgeschlossene Sanierung seines Clubheims gestellt. Allerdings hatte Flüß, wie er dem Gemeinderat mitteilte, einige Posten aus den Kostenaufstellungen des Vereins gestrichen. Dazu gehörten aufgelistete Brotzeiten wie „entgangene Einnahmen wegen Eigenleistungen“. Wie Flüß erläuterte, hatte der Verein den Mitgliedern, die sich an den Sanierungsarbeiten beteiligten, Mitgliedsbeiträge erlassen. Und zwar in Höhe von rund 2360 Euro. „Das können wir nicht bezuschussen“, so das Credo im Gemeinderat. Zugestimmt wurde einem Zuschuss in Höhe von 13336 Euro. (vang)

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