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Landkreis Landsberg

19.01.2020

Eis, Schnee und Alkohol: Unfälle beschäftigen die Polizei

Auf den winterlichen Straßen im Landkreis Landsberg haben sich am Wochenende einige Unfälle ereignet
Bild: Julian Leitenstorfer (Symbolbild)

Glatte Straßen und betrunken hinterm Steuer: Die Einsatzkräfte haben am Wochenende im Landkreis Landsberg einiges zu tun. Ein Fahrer versteckt sich vor der Polizei.

Der Wintereinbruch am Wochenende hat Polizei und Rettungsdienst etwas Arbeit beschert. Im Landkreis Landsberg und der Region ereigneten sich einige witterungsbedingte Unfälle. Doch auch zu tief ins Glas geschaut hatte so mancher Fahrer.

Der erste Schnee wurde am Samstagmorgen einer 22-jährigen Kinsauerin auf der Umgehungsstraße von Schongau vor der Lechtalbrücke zum Verhängnis. Sie war laut Polizei mit Sommerreifen unterwegs, kam mit ihrem Auto ins Schleudern und geriet nach rechts von der Fahrbahn ab. Kurioserweise prallte sie gegen das Verkehrsschild „Vorsicht Glätte“. Bei der Unfallaufnahme stellten die Beamten fest, dass der Wagen seit einigen Tagen keinen Versicherungsschutz mehr hatte.

Die Polizei entdeckt mitten auf der Straße ein Unfallauto

Am frühen Samstagabend ereignete sich zwischen Landsberg und Ummendorf ein Glätteunfall. Ein 25 Jahre alter Autofahrer war gegen 18.20 Uhr nach Ummendorf unterwegs. Zwischen dem Campingplatz und der Abzweigung nach Pitzling kam er laut Polizei wegen nicht angepasster Geschwindigkeit in Verbindung mit Straßenglätte ins Schleudern, nach rechts von der Fahrbahn ab und überschlug sich. Das Auto blieb auf dem Dach liegen. Andere Verkehrsteilnehmer halfen den beiden leicht verletzten Insassen aus dem Fahrzeug. Am Pkw entstand Totalschaden in Höhe von rund 3000 Euro.

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Nicht das Wetter, sondern Alkohol spielte bei zwei weiteren Unfällen in Landsberg eine Rolle. In der Nacht auf Samstag fuhr ein 27 Jahre alter Autofahrer in der Lechfeldstraße einen Baum an. Sein Wagen wurde so beschädigt, dass er nicht mehr weiterfahren konnte. Deshalb rief er einen Abschleppdienst. Zufällig kam eine Polizeistreife an der Unfallstelle vorbei und fand das Auto quer auf der Straße vor, vom Fahrer war aber nichts zu sehen. Erst nach einiger Zeit kam der 27-Jährige wieder – er hatte sich in der Nähe auf einem Grundstück versteckt.

Der Unfallfahrer sagt, dass seine Freundin gefahren sei

Der Mann gab zunächst an, dass seine Lebensgefährtin gefahren sei. Diese wusste jedoch nicht einmal, wo ihr Freund war. Da der Mann auch noch deutlich alkoholisiert war, bohrten die Beamten solange nach, bis er schließlich zugab, dass er gefahren sei. Daraufhin wurden im Krankenhaus eine Blutentnahme durchgeführt und der Führerschein sichergestellt.

Gegen 21 Uhr fuhr ein 40-jähriger Mann mit seinem Klein-Lkw an der Anschlussstelle Landsberg-Nord von der Autobahn ab. Er wollte in Richtung Stadtmitte und geriet an der Einmündung zur Augsburger Straße zu weit nach links. Dabei fuhr er laut Polizei über die dortige Verkehrsinsel und beschädigte dabei ein Verkehrszeichen. Danach fuhr der Mann einfach weiter. Wenig später konnte der Lkw in der Lechfeldstraße aufgefunden werden, der Fahrer saß auf dem Fahrersitz. Ein erster Alkoholtest ergab einen Wert von rund zwei Promille. Nach einer Blutentnahme veranlasste die Staatsanwaltschaft, dass der Führerschein des polnischen Fahrers sichergestellt wird.

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