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Landsberg

17.11.2017

Eishockey: Neals Wiedersehen mit dem Ex-Klub

Randy Neal trifft mit dem HC Landsberg auf seinen alten Klub Peißenberg.
Bild: Julian Leitenstorfer

Im Derby gegen Peißenberg kommt der HC Landsberg personell nach wie vor auf dem Zahnfleisch daher. Aber es kehren immerhin vier Führungsspieler zurück.

Für Trainer Randy Neal ist es am Freitagabend ein besonderes Spiel: Mit dem TSV Peißenberg kommt sein ehemaliger Verein ins Landsberger Eisstadion. Um 20 Uhr beginnt das Spiel, das schon immer ein ganz besonderes Derby war. Am Sonntag geht es dann nach Pfaffenhofen. Und obwohl die Gastgeber der Riverkings im unteren Tabellenbereich zu finden sind: „In Pfaffenhofen ist es immer schwer, zu gewinnen“, warnt Neal. Und noch schwerer wird es, wenn der Kader so dünn ist wie bei den Landsbergern.

Auch der Topscorer ist wieder dabei

Wirklich Entwarnung kann Trainer Randy Neal in Sachen Verletzte noch nicht geben. „Mei, der eine kommt, der andere geht“, beschreibt er Coach die Situation. In Dorfen hatte es Stefan Kerber erwischt - er verletzte sich an der Schulter. „Er wird sicher vier bis sechs Wochen ausfallen“, sagt Neal. Eine genau Diagnose stehe aber noch aus. Ebenfalls noch länger fehlen werden Thomas Zeck (Wadenbeinbruch) und Marcel Juhasz, der Antibiotika nehmen muss. Immerhin vorsichtig optimistisch ist Neal bei Thomas Fischer, der krankheitsbedingt nicht am Training teilnehmen konnte. Markus Kerber hat es nach seiner Leistenverletzung wieder versucht, ebenso Elias Maier. „Bei Eli muss man jetzt schauen, ob sein Knöchel wieder angeschwollen ist, oder ob er in den Schlittschuh reinpasst“, so Neal.

Turner wieder im Pech

Und Tobias Turner entwickelt sich zum Pechvogel der Riverkings: Nach einem Jahr Pause spielte er in Dorfen erstmals wieder und bekam am Mittwoch im Training einen Schläger ins Gesicht. „Er ist gleich ins Krankenhaus, um genäht zu werden. Aber sein Auge war so dick geschwollen, dass er nichts gesehen hat“, sagt Randy Neal. Ob Turner spielen kann, ist ebenfalls fraglich. Dabei machte der Verteidiger in Dorfen als Stürmer ein gutes Spiel.

Aber es gibt auch gute Nachrichten: Dennis Neal, der Sohn des Trainers, ist nach seinem beruflichen Mexiko-Aufenthalt am Mittwoch zurückgekommen und vom Flughafen direkt zum Eisstadion und ins Training gekommen. Ebenfalls wieder im Training sind Bobby Slavicek und Torhüter Christoph Schedlbauer – alle drei kann Neal am Wochenende einsetzen.

Dem Heimspiel am Freitag gegen seine ehemalige Mannschaft sieht Randy Neal ganz gelassen entgegen. „Sicher werden die Spieler hoch motiviert sein, aber ich war in ganz Deutschland im Eishockey so viel unterwegs, da treffe ich praktisch immer auf alte Bekannte.“ Viel wichtiger sei es, dass man den Tabellenplatz und auch den Vorsprung auf die Verfolger halten kann. „Drei Blöcke bringe ich zusammen“, so Neal, und diese – so hofft er – werden auch die beiden Spiele durchhalten.

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