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Kaufering

10.11.2017

Endlich ein Heimspiel – und gleich im Doppelpack

Erst vor zwei Wochen traten die Kauferinger Red Hocks (rote Trikots) in der Bundesliga-Punktrunde gegen Weißenfels an. Am Samstag spielen die beiden Teams wieder gegeneinander, dann im Pokal. Zuvor erwartet die zweite Mannschaft der Red Hocks den Zweitligisten Holzbüttgen.
Bild: Messelhäuser

Die Red Hocks Kaufering treten am Samstag mit der ersten und zweiten Mannschaft im Pokal an. Auf die Zuschauer warten nicht nur spielerische Leckerbissen.

Den „Pokal Super Samstag“ rufen die Red Hocks aus. Weil die zweite Mannschaft nach ihrem Pokal-Coup gegen Dresden in der nächsten Runde steht und die Bundesliga-Garde erstmals nach fünf Jahren wieder ein Heimspiel in diesem Wettbewerb zugelost bekommen hat, steigen am Samstag gleich zwei Partien im Kauferinger Sportzentrum. Gemein haben beide Teams der Red Hocks ihre Rolle als Außenseiter: Die Reserve im Spiel gegen den ambitionierten Zweitligisten Holzbüttgen (14 Uhr) und im Anschluss die Erste gegen den UHC Weißenfels (18 Uhr).

Der Underdog rechnet sich etwas aus

Anlässlich des Faschingsbeginns haben sich die Verantwortlichen etwas einfallen lassen: „Alle, die in Verkleidung erscheinen, erhalten je ein Freigetränk und einen Krapfen“, erklärt Marco Tobisch, frisch gebackener Nationalmannschafts-Verteidiger und Schriftführer der Floorballer. Hallensprecher Michael Riedl, erklärter Fan des Kölner Karnevals, wird sich auf jeden Fall in närrische Schale werfen. Immerhin ist der 11. November.

Da trifft es sich gut, dass die zweite Mannschaft mit der DJK Holzbüttgen waschechte Rheinländer zum Schlagabtausch empfängt. „Wer am Schluss dann die Frohnatur ist, wird das Spiel zeigen“, gibt sich Justus Wende, Spielertrainer der Reserve, kämpferisch. Sein Team fiebere dem großen Pokal-Hit seit dem Sensations-Sieg gegen die Unihockey Igels Dresden – wie Holzbüttgen Zweitligist – regelrecht entgegen. „Wenn wir defensiv kämpfen, einen kühlen Kopf bewahren und offensiv unseren Plan durchziehen, wird das ein heißer Pokalfight“, glaubt der 27-Jährige.

Gelingt die Revanche für die Ligapleite?

Die Gäste aus dem nordrhein-westfälischen Kaarst drangen in der vergangenen Saison bis ins Pokal-Final4 vor, erwischten aber einen mäßigen Start in die neue Saison. Doch die Offensive, aus der unter anderem der deutsche Juniorennationalspieler Nils Hofferbert, Ilari Suuronen, Mark Jones und Bundesliga-Routinier Dennis Schiffer hervorstechen, hat es in sich. „Wir sind der klare Underdog, rechnen uns dennoch Chancen aus und freuen uns auf viele Zuschauer.“

Unter diesen werden sich natürlich auch die Spieler der ersten Mannschaft befinden, die ihren Kameraden fleißig die Daumen drücken. „Da freuen wir uns drauf, weil es der Spielplan ja leider nur selten zulässt“, erklärt Bundesliga-Spielertrainer Daniel Szirbeck. Für seine Truppe wird es um 18 Uhr ernst, wenn es gegen die – für deutsche Floorball-Maßstäbe – Übermannschaft vom UHC Weißfenfels geht.

Erst vor zwei Wochen waren sich beide Teams gegenübergestanden. In einem bärenstarken Kampf hielten die Kauferinger das Spiel lange offen, unterlagen am Ende aber mit 7:10. Dass man unmittelbar danach erneut die Schläger miteinander kreuze, findet Szirbeck aus Trainersicht reizvoll: Es gelte, sein Team auf gegnerische Schwächen und Stärken einzustellen und dabei selbst flexibel zu bleiben.

Der Eintritt zum Spiel der zweiten Mannschaft um 14 Uhr ist frei. Dauerkartenbesitzer besuchen die Partie des Bundesligateams um 18 Uhr kostenlos, ansonsten gelten die üblichen Preise. „Und dann hoffen wir, dass wir alle Freigetränke, die unser Partner Krumbach bereitstellt, und alle Krapfen loswerden“, freut sich Tobisch auf den Pokal-Super-Samstag. (lt)

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