Landratsamt

13.09.2011

Er will etwas bewegen

Christian Kusch folgt auf Andreas Magotsch. Der 51-Jährige hat am 1. September seinen Dienst als Kreisbaumeister angetreten.
Bild: Foto: Thomas Wunder

Der 51-jährige Christian Kusch ist der neue Kreisbaumeister

Landkreis Es war ein spannender Prozess, wie Landrat Walter Eichner sagt. 45 Kandidaten hatten sich um die Nachfolge von Kreisbaumeister Andreas Magotsch beworben, da sei es interessant gewesen, den Richtigen auszuwählen. Die Wahl fiel auf Christian Kusch. Der 51-Jährige leitete zuletzt die Bauverwaltung des Marktes Peiting und ist seit September im Dienst. Der zweifache Familienvater freut sich auf seine neue Aufgabe, deren Schwerpunkt unter anderem in der energetischen Sanierung der Gebäude des Landkreises liegen wird.

„Jetzt kann ich alles zusammenfassen, was ich vorher gelernt und gearbeitet habe“, sagt Christian Kusch. Nach seinem Studium an der Technischen Universität in München begann der frisch gebackene Bauingenieur seine berufliche Laufbahn bei einem mittelständischen Tiefbauunternehmen in München. Nach dieser klassischen Bautätigkeit wechselte er für elf Jahre nach Landshut und arbeitete als Projektsteuerer und planender Ingenieur in einem Büro für Ingenieurbauten und Tragwerksplanung. Danach veränderte sich Christian Kusch beruflich nach Peiting, wo er als Marktbaumeister und als Leiter der Bauverwaltung tätig war.

Nun will der gebürtige Murnauer ein letztes Mal den Arbeitsplatz wechseln. „Wenn man etwas bewegen will, dann jetzt“, sagt er in Hinblick auf sein Alter. Der landkreiseigene Hochbau mit seinen 50 unterschiedlichen Liegenschaften reizt ihn, wie er sagt, weil er sich auf bauliche Maßnahmen konzentrieren kann. Die politische Zielsetzung, die energetische Sanierung der Gebäude voranzutreiben, komme ihm entgegen. „Ich habe mich damit intensiv befasst.“ So wurde im Markt Peiting die Mittelschule auf den neuesten Stand der Energieeinsparverordnung (EnEV 2009) gebracht.

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Was die Gebäude des Landkreises angeht, will Christian Kusch Vorschläge machen, wo energetische Sanierung und Unterhalt Hand in Hand gehen können. Dabei ist er sich im Klaren, dass es gut 20 Jahre dauern kann, bis alle Gebäude saniert sind. Es gelte die Fülle an Maßnahmen zu koppeln. Der Blick in die nahe Zukunft richte sich auf Projekte, die kurz oder lang vor dem Abschluss stehen – etwa das Förderzentrum oder das Schulzentrum an der Platanenstraße.

In den ersten Tagen an den Schreibtisch gefesselt

Damit er sich ein Bild von den laufenden Maßnahmen, aber auch von den Gebäuden im Allgemeinen machen kann, hat sich Christian Kusch in seinem Urlaub einen Tag Zeit genommen und ist durch den Landkreis gefahren. Denn in den ersten Tagen seiner Tätigkeit bleibe er sozusagen am Schreibtisch gefesselt. In den nächsten Tagen und Wochen werden ihn die Beratungen zum kommenden Haushalt beschäftigen. Eine Aufgabe, die ihm aus seiner Zeit in Peiting allerdings nicht fremd ist. (wu)

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