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16.02.2015

Erdgas für das Ensemble

Ein zentrales Blockheizkraftwerk für Alten Wirt (Foto), Feuerwehr und Kindergarten ist nicht wirtschaftlich.
Bild: jor

Ein zentrales Blockheizkraftwerk ist unwirtschaftlich

Für Feuerwehr, Alten Wirt und Kindergarten in Eresing wird es kein zentrales Blockheizkraftwerk geben. Das sei nicht wirtschaftlich, hieß es in der jüngsten Gemeinderatssitzung in Eresing. Der Bauausschuss hatte daraufhin vorgeschlagen, die Wärmeversorgung im Dorfgemeinschaftshaus auf Gasbrennwert (Erdgas) umzustellen.

Für das gemeindliche Ensemble Feuerwehrhaus mit Sitzungssaal und die zwei Kindergartengebäude ist eine gemeinsame Lösung vorgesehen. Im ehemaligen Schulhaus, in dem auch die Kinderkrippe untergebracht ist, wird eine Gasbrennwertheizanlage (Erdgas) mit Schichtenspeicheranlage installiert. Feuerwehrhaus und Kindergartengebäude werden von dort über eine Nahwärmeleitung versorgt.

Dem Einwand von Dr. Manuela Orth (Umweltfreundliche Bürger), doch zunächst noch mit den derzeitigen, funktionstüchtigen Wärmesystemen zu heizen, entgegnete Dr. Peter Waas (Dorfgemeinschaft Eresing), jetzt müssten die Vorarbeiten für eine Umstellung gestartet werden. „Das Damoklesschwert, das über uns hängt, ist die Anlage im Feuerwehrhaus“, sagte Bürgermeister Josef Loy, „die wird bald kaputt.“ Deretwegen sollte gleich eine Wärmeleitung verlegt werden.

„Wenn dann der Kessel ausfällt, können wir von der ehemaligen Schule her versorgen.“ Voraussetzung sei natürlich eine Erdgasleitung in der Kaspar-Ett-Straße. In Eresing beziehen schon einige Haushalte Erdgas, in der Kaspar-Ett-Straße gibt es aber noch keine Leitung, wie Bürgermeister Josef Loy auf Nachfrage des Landsberger Tagblatts erläuterte. Derzeit frage der Energieversorger das Interesse der Hausbesitzer ab. (löbh)

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