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Skiclub Asch

09.02.2015

Erfolg für den „Blitz vom Lechsberg“

48 Kinder im Alter von drei bis zehn Jahren gingen beim Ascher Zwergerlrennen an den Start. 
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48 Kinder im Alter von drei bis zehn Jahren gingen beim Ascher Zwergerlrennen an den Start. 
Bild: Andreas Hoehne

48 Teilnehmer und einige Hundert Zuschauer beim Zwergerlrennen

Bei strahlendem Sonnenschein und besten Schneeverhältnissen trugen die Skizwergerl aus dem Fuchstaler Raum am Samstagnachmittag vor einigen Hundert Zuschauern ihre Meisterschaften aus. Im Vorjahr hatte der Wettbewerb am Ascher Rauth noch wegen Schneemangel abgesagt werden müssen. Tagesschnellster mit 24,51 Sekunden war der neunjährige Lokalmatador Michael Schmid, der am nur etwa 500 Meter entfernten Lechsberg daheim ist und als letzter der 48 Teilnehmer ins Rennen gegangen war.

Hart bedrängt wurde er von dem schnellsten Mädel, der achtjährigen Lena Schmid mit 24,80 Sekunden. Beide sind allerdings nicht verwandt. Auch wenn sie deutlich länger unterwegs waren, verdient der Mut der dreijährigen Elisa Gröber und Valentina Langer besondere Anerkennung. Starthelfer Matthias Gröber hatte seinen Nichten mit den ersten drei Startnummern, dazu gehört auch die vierjährige Leonie Langer, für die erfolgreiche Talfahrt eine große Tüte Gummibärchen versprochen. Dazu gab es dann immerhin zwei Goldmedaillen und eine aus Silber für die Nachwuchsläuferinnen.

Für die passende Rennatmosphäre sorgte auch Vereinssportwart Andreas Hofmann. „Ihr fahrt jetzt alle dem Michael nach“, forderte er die Skiläufer vor dem Start auf. „Denn das nennt man Streckenbesichtigung“, fügte er zur Sicherheit noch erklärend hinzu. Denn eine Schlüsselstelle bilden schon kurz nach dem Start die berüchtigten Ascher „Kamelbuckel“.

Ob es an der fehlenden Streckenkenntnis lag, wenn einige deutlich langsamer unterwegs waren, blieb offen. Rennsprecher und Skiclubvorsitzender Robert Steger tippte dann meist auf ein Versagen des Servicemanns „Papa“. Und die Skizwergerl, die schon mit einem „Siegeslächeln“ über die Ziellinie fuhren, waren zwar nicht unbedingt erfolgreich, gaben aber zumindest auf den Fotos ihrer Eltern ein gutes Bild ab. Professionell organisiert hatte das Ascher Skiclubteam das Ereignis, das zum Glück sturzfrei blieb. Die Wartezeit bis zur Siegerehrung vertrieben sich die Zuschauer bei Kaffee und Kuchen oder Würstel und Glühwein. Nachdem mittlerweile die Sonne hinter dem Hügel verschwunden war, wurde es eisig kalt und so waren alle sichtlich froh, als der letzte Teilnehmer seine von der Raiffeisenbank gestiftete Urkunde und Medaille erhalten hatte. Und dies war wiederum der schon eingangs erwähnte „Blitz vom Lechsberg“.

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