Newsticker

Bund und Länder wollen Feiern in öffentlichen Räumen auf 50 Teilnehmer beschränken
  1. Startseite
  2. Lokales (Landsberg)
  3. Erinnerungen an Richard Strauss

27.03.2009

Erinnerungen an Richard Strauss

Landsberg (lt) - Beim Benefizkonzert am kommenden Dienstag, 31. März, gastiert zum 15. Mal seit 1994 ein Musikkorps der Bundeswehr auf Initiative des Lions-Club in Landsberg. Lions-Präsident Klaus Schmidt freut sich sehr, dass der Chef der Musiker in Uniform, Oberstleutnant Martin Kötter (Bild), in dem Konzertprogramm des Komponisten und Dirigenten Richard Strauss mit der Sinfonischen Dichtung "Till Eulenspiegels lustige Streiche" ehrend gedenkt. Der Komponist ist vor 60 Jahren, am 8. September 1949 in Garmisch, wo er seit 1908 ein Landhaus hatte und gerne lebte, verstorben. Garmisch-Partenkirchen widmet dem Künstler jährlich ein Festival - in diesem Jahr unter Leitung der Kammersängerin Brigitte Fassbaender. Klaus Schmidt, der selbst Trompete spielt, eine Jazz-Band mitgegründet hat und seit vielen Jahren als Herold beim Landsberger Ruethenfest mitwirkt, begrüßt es, dass das ganze Konzert dem Humor und dem musikalischen Spaß gewidmet ist.

Die Lions rüsten zu ihrem Konzert mit den 60 Musikern in Uniform aus Garmisch-Partenkirchen die große Halle im Kultur- und Sportzentrum zu einem ansprechenden Konzertsaal um. Das gelingt nur, weil auf Veranlassung des Standortältesten der Bundeswehr, Oberst Klaus Schuster, Soldaten der Welfenkaserne freiwillig Hilfe leisten. So entsteht an der Längsseite der Halle, also gegenüber der Zuschauertribüne, eine große mit Fahnen und Blumen geschmückte Bühne, auf der die Musiker aufsteigend angeordnete Plätze einnehmen. Mit den Stuhlreihen vor der Bühne, im "Parkett", werden den Besuchern weitere Plätze nahe an den Musikern angeboten. Diese mühsame "Aufrüstung" lohnt sich, weil so immerhin das große Orchester und rund 500 Konzertbesucher gut untergebracht sind. Damit der Konzertsaal voll wird, verkaufen die Lions zurzeit eifrig Eintrittskarten.

Dem internationalen Wirken des Musikkorps' entsprechend weist das Konzertprogramm Werke von Komponisten aus USA, England, Spanien, Japan und Bulgarien auf. Den Abschluss bildet ein Arrangement des Musikzugführers und Flügelhornisten Werner Burger mit heimischer Musik unter Mitwirkung auch der vier Alphornbläser des Musikkorps'. Zum Auftakt wird ein Symphonic March von dem aus Nashville stammenden James L. Hosay präsentiert. Der erste Teil wird mit "American Graphity", einem Medley mit international bekannten Schlagern, wie "Fly me to the Moon" und "Red Roses for a blue Lady", arrangiert von dem Japaner Naohiro Iwai (*1923) abgeschlossen. Der zweite Teil beginnt mit dem amerikanischen Marsch "Toronto City" von Robert Farnon, der ein enger Begleiter von Frank Sinatra war. Die drei folgenden Musikstücke bilden mit beschwingter und humorvoller Musik einen weiteren Höhepunkt des Konzerts.

Das Konzert dient dazu, Mittel für wichtige Hilfsprojekte des Lions-Hilfswerks zu erwirtschaften. Aus Anlass des Benefizkonzerts läuft auch eine Spendenaktion. Die Landsberger Lions wollen der Ärztin Sonja Sebuseruka aus Ruanda bei ihrer Ausbildung zur Augenärztin an der Uni Nairobi helfen. Diese Patenschaft ist eine Aktion von "Lichtblick für Blinde" in Afrika.

Erinnerungen an Richard Strauss

Außerdem soll im Oktober ein weiteres Seminar für Lehrkräfte mit dem Zukunftsprogramm "Erwachsen werden" stattfinden. Schließlich soll den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der "Palliativ care - Hilfe für schwerkranke und sterbende Menschen" eine qualifizierte Ausbildung ermöglicht werden.

Kartenvorverkauf an den bekannten Stellen und an der Abendkasse (ab 19 Uhr). Konzertbeginn ist um 20 Uhr.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren