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09.11.2010

Es bleibt alles, wie es ist

Es bleibt alles, wie es ist
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Hier links, westlich der Bahnhofstraße in Höhe der Schulstraße soll im neuen Flächennutzungsplan der Gemeinde Geltendorf ein Baugebiet vorgesehen werden.

Schondorf Die Schondorfer Ufermauer bleibt, wie sie ist. Eine Sanierung oder Teilsanierung wird vom Gemeinderat derzeit für nicht nötig gehalten. Man will das Thema, welches Wolfram Häberle (CSU) auf die Tagesordnung gebracht hatte, aber im Auge behalten und vorfühlen, wie die Schlösser- und Seenverwaltung darüber denkt.

Häberle erinnerte daran, dass bereits vor vier oder fünf Jahren ein Ortstermin an der Ufermauer stattgefunden habe und schlug vor, ein Ingenieurbüro zu beauftragen, welches Möglichkeiten der Sanierung aufzeige. Von der Seeseite weise die Mauer Wasser- und Frostschäden auf.

Bürgermeister Peter Wittmack erläuterte, dass die Gemeinde Schäden ausbessere, gerade sei erst wieder eine Stelle, an der das Hochwasser für Schäden sorgte, mit Beton verstärkt worden. "Von der Mauer geht keine unmittelbare Gefahr aus." An den zwei Einschnitten gingen die Pforten weiterhin auf und zu, begründet der Bürgermeister seine Einschätzung, dass sich die Mauer auch nicht groß bewegt. Sie sei vielleicht nicht so schön, "hat aber ihren Charme".

Ein Gutachten machen zu lassen, hielten einige Gemeinderäte für ganz sinnvoll, Thomas Betz (CSU) würde aber gerne die Haushaltsdebatte abwarten. Helga Gall (Grüne) schlug vor, die Sanierung als Leaderprojekt bezuschussen zu lassen, bekam hier aber eine Absage vom Bürgermeister.

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Die Projekte in Herrsching und anderen Orten sind laut Wittmaack Neugestaltungen gewesen, keine Sanierungen und das Teehaus im Schacky-Park in Dießen, welches saniert worden ist, habe übergeordnete Bedeutung. Thomas Eichinger (CSU) glaubt, dass Chancen auf eine Leaderbezuschussung vielleicht bei einer Renaturierung gegeben seien. Er könne sich eine Renaturierung vorstellen, fände aber auch die Mauer schön. Für Ute Klauß (CSU) ist die Mauer ein "Wahrzeichen Schondorfs", die vergangenen 20 Jahre könne sie sich an Diskussionen über eine Sanierung im Gemeinderat erinnern. Die Mauer sei jedoch in sich so stabil, "dass nichts passiert".

Vielleicht sei kein akuter Bedarf, so Andreas Dhom (FW), "wenn es jedoch bröselt, wird das eine große Sache." Er schlug vor, wegen einer Teilsanierung bei der Schlösser- und Seenverwaltung vorzufühlen. Wittmaack will dieses Thema bei einem anstehenden Gespräch mit dem Präsidenten der Schlösser- und Seenverwaltung Dr. Johannes Erichsen ansprechen. (smi)

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