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Jubiläum

17.10.2017

Es war einmal ein Chor

Susi Feike hat in Reisch den Nachwuchschor „Kraut und Rübchen“ ins Leben gerufen, der bei der Jubiläumsfeier auftrat.
Bild: Romi Löbhard

LiChörchen besteht seit 15 Jahren. Der Nachwuchs ist mit Freude dabei

„Es war einmal... ein Chor der Waldorfschule mit vielen Kindern. Die meisten zogen in die Welt hinaus. Zurück blieb ein kleines Häufchen, trank Likörchen, fing zu singen an...“ Das Märchen, von Susi Feike in Kurzform erzählt, ist die Entstehungsgeschichte von „LiChörchen“, einem Chor, der jetzt mit einem fröhlichen Konzert sein 15-jähriges Bestehen feierte.

Der Spaß, die Freude am gemeinsamen Singen steht bei dieser Chorgemeinschaft eindeutig im Vordergrund, das wurde beim Jubiläumsauftritt im Saal der Freien Waldorfschule deutlich. Angeführt von Susi Feike ließen die sieben Frauen und fünf Männer die vergangenen Jahre musikalisch Revue passieren. Mit Liedern in bunter Mischung bereiteten sie sich und den Zuhörern Vergnügen. Immer neue, kleine Requisiten kamen zum Einsatz und Susi Feike hatte viele kleine Anekdoten und Bonmots aus den vergangenen 15 Jahren zu erzählen.

Für beste Unterhaltung war also eigentlich gesorgt. Die Steigerung kam, als zwei Handvoll noch sehr junger Kinder die Bühne enterten. „Kraut und Rübchen“ ist ein Nachwuchs-Kinderchor, den Susi Feike in Reisch initiiert hat. Es gibt ihn erst seit acht Monaten und doch durfte er schon gemeinsam mit LiChörchen Quodlibet singen. Was die Kleinen auf der Bühne präsentierten, sorgte für mächtig Begeisterung im Publikum.

Großes Gelächter gab’s bei dem Rap von der Kokosnuss, die immer noch keinen Reißverschluss hat oder bei dem lustigen Streit von „Jagers- und Müllersbua“. Der absolute Brüller aber war die Liebeserklärung an „Kapuzenmann“ oder „Butzemann“, den Hausmeister der Waldorfschule. Wenn dieses Nachwuchsvölkchen weiterhin so begeistert bei der Stange beziehungsweise beim Singen bleibt, dann ist das LiChörchen-Bestehen auf Jahrzehnte hinaus gesichert. (löbh)

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