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Bund und Länder beschränken Feiern in öffentlichen Räumen auf 50 Teilnehmer

20.06.2009

Etikette Aktuell

Etikette-Expertin Donata Gräfin Fugger erklärt jede Woche LT-Lesern die neusten Benimm-Regeln. Heute geht es um Besprechungen, Meetings und Sitzungen.

Sie kennen solche Besprechungen: Man trifft sich, diskutiert und geht am Ende mit dem Resultat auseinander, dass man sich wieder treffen muss. Diese Variante kostet sehr viel Zeit und Geld und bringt meist nur wenige Ergebnisse. So gut sie beim zwanglosen Treffen von Informationsnetzwerken sein mag, so schlecht ist sie bei Besprechungen, die ergebnisorientiert sein sollen.

Bei einer Besprechung, neudeutsch auch Meeting, kommt es auf die Vor- und Nachbereitung an. Um ergebnisorientiert zu arbeiten, muss im Vorfeld eine Besprechungs-Leitung und der Nutzen bzw. das Ziel festgelegt werden. Außerdem sollte der Teilnehmerkreis definiert und eine Agenda erstellt werden, die alle Besprechungspunkte in zeitlicher Abfolge enthält. Wichtig ist, dass die Redezeiten realistisch geplant und kleine Puffer berücksichtigt werden. Damit sich die Teilnehmer inhaltlich und zeitlich auf die Besprechung einstellen und sich vorbereiten können, ist es wichtig, die Agenda bereits im Vorfeld zu verteilen.

Vergessen Sie nicht, während des Meetings das Wichtigste schriftlich zu fixieren. Ein Protokoll dient als Arbeitsgrundlage für die nächste Besprechung und wird an den gesamten Teilnehmerkreis verteilt.

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Nach den Grundregeln der Besprechungs-Etikette sollte man die Teilnehmer ausreden lassen, warten, bis man an der Reihe ist, sachlich bleiben und andere Meinungen akzeptieren. Auch hier ist die wertschätzende Kommunikation sehr sinnvoll, speziell, wenn Sie anderer Meinung sind. Der Besprechungsleiter hilft die Dinge zu regeln und führt die Teilnehmer durch die Besprechung. Aber Vorsicht: Regulierung kann Kreativität unterdrücken und Kreativität ist das Salz in der Suppe jeder Besprechung.

Eine gute Besprechung wünscht Ihnen

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