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Utting

13.07.2020

Ex Ornamentis: Im Uttinger Labyrinth gibt es heuer klassische Musik

Das Labyrinth Ex Ornamentis zeigt heuer Ludwig von Beethoven.
Bild: Corinne Ernst

Bei Ex Ornamentis in Utting steht Ludwig van Beethoven im Mittelpunkt. Im Programm sind heuer etliche Neuerungen.

Das Labyrinth Ex Ornamentis in Utting direkt am Ammersee präsentiert in diesem Sommer das Porträt eines außergewöhnlichen Musik-Genies: Ludwig van Beethoven, Komponist der heutigen Europahymne, der vor 250 Jahren geboren wurde. Ab Donnerstag, 16. Juli, 15 Uhr, ist das Labyrinth von Corinne und Uli Ernst bis zum 27. September täglich geöffnet. Auf die Besucher warten einige, vor allem musikalische Neuerungen.

In der Liste der 22 verschiedenen Labyrinth-Motive seit 1999 sind unter anderem auch die Darstellungen von Albert Einstein (2005), König Ludwig II. (2007) und Martin Luther (2017) zu finden. Vorlage für das Labyrinth-Motiv war die heute wohl bekannteste Darstellung Beethovens im Porträt von Josef Karl Stieler von 1820, welches Beethoven im Alter von 49 Jahren zeigt.

Gutes Wuchs-Wetter

Der Beethoven im Labyrinth ist laut Corinne Ernst mit Strohwegen gezeichnet in eine Pflanzenmischung aus Sonnenblumen, Hanf, Mais und Wilder Malve, die schon im April ausgesät wurde. Der Kragen ist angesät mit einer Rasenfläche und die Augen wurden mit eingefärbten Holzhackschnitzeln gestaltet. Das gute Wuchs-Wetter in der letzten Zeit habe die Pflanzenmischung gut wachsen lassen, zuletzt bis zu zehn Zentimeter pro Tag, sodass sie zur Eröffnung des Labyrinths eine Höhe von zwei bis drei Metern erreichen.

Das Labyrinth hat insgesamt etwa 3,4 Kilometer Wegstrecke und bietet damit rund 15 Prozent mehr Wege, um sich zu verlaufen, als beispielsweise im Vorjahr mit Biene Maja und Willi, sagt Corinne Ernst. Die Einmessung des Motivs in das Feld erfolgte Anfang Mai in Zusammenarbeit mit der Hochschule München, Fakultät für Geoinformation. Alle Besucher erwarte ein vielfältiges Beethoven-Suchspiel, welches sie auffordert, bei einem (fiktiven) Film zum 250. Geburtstag von Beethoven mitzuwirken.

Eine Kugelbahn mit 70 Metern Länge

Erstmals im 22. Labyrinth-Sommer bietet das Labyrinth laut Ernst dieses Jahr auch akustische Leckerbissen, indem an mehreren Stationen mitten im Pflanzenfeld Musikstücke von Beethoven abgespielt werden können. Und es wartet neben Mini-Drehorgeln auch ein echt bespielbares Labyrinth-Klavier auf alle Besucher, auf welchem jeder seine Musikkünste ausprobieren kann. Auch die äußerst beliebte Kugelbahn mit insgesamt rund 70 Metern Länge werde es wieder geben, dieses Mal sogar verteilt auf mehrere verschiedene Teilstrecken.

Als weitere beliebte Attraktionen warten die beliebten Kürbistunnels und besonders für kleine Gäste das Riesenbällebad, die Rennstrecke für Trettraktoren, der große Sandkasten mit verschiedenen Baggern und das extra Strohballen-Labyrinth. Der Aussichtsturm mitten im Feld wird sich als Klaviertastatur präsentieren und auch das Eingangstor wird musikalisch gestaltet sein.

Das Labyrinth mit dem Freizeitgelände und dem Ammersee.
Bild: Corinne Ernst

Da der Besuch im Labyrinth-Feld ausschließlich an der frischen Luft stattfindet, ist für den Besuch im Labyrinth auch in diesen besonderen Zeiten kein Mund-Nasen-Schutz erforderlich, teilt Corinne Ernst mit. Es müsse lediglich auf den üblichen Hygieneabstand von 1,50 Metern geachtet werden. Dies sollte auch bei größerem Besucheraufkommen gelingen, denn das Feld habe eine Größe von etwa 17.000 Quadratmetern. Nur bei wirklich äußerst großem Besucherandrang könne es teilweise zu gewissen Wartezeiten kommen, bis wieder Besucher eingelassen werden können.

Derzeit ist eine Anmeldung des Besuchs im Labyrinth nicht erforderlich. Alle Besucher, die schon ersten Tag kommen, erhalten als Auftakt-Geschenk zu jeder bezahlten Eintrittskarte eine Freikarte geschenkt, die sie weiterschenken oder für einen zweiten Besuch einsetzen können.

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