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FDP im Landkreis: Mit Ertl ist die Konstante weg

FDP im Landkreis: Mit Ertl ist die Konstante weg
Kommentar Von Gerald Modlinger
28.01.2019

Nach fast drei Jahrzehnten ist die Ära Ertl bei der FDP im Landkreis Landsberg zu Ende. Tun sich die Liberalen jetzt noch schwerer? Ein Kommentar von Gerald Modlinger.

Was heißt FDP? Deren Landsberger Ortsvorsitzender Andreas Tillmann ist um eine launige Erklärung nicht verlegen: Für die Presse. Tatsächlich produziert die Kreis-FDP momentan dicke Schlagzeilen. Zuerst fliegen auf der Kreisversammlung so richtig die Fetzen, dann wählen sechs von zehn anwesenden von insgesamt 23 Mitgliedern im Landkreis das FDP-Urgestein Christoph Ertl als Kreisvorsitzenden ab. Und der tritt schließlich aus der Partei aus.

Es sieht nicht mehr so gut aus für die FDP – und schon gar nicht im Landkreis Landsberg. Viel politische Bedeutung hat sie hier traditionell nicht. Zu schmal ist die personelle Basis und groß ist auch die Fluktuation. Die einzige Konstante der Liberalen zwischen Lech und Ammersee war seit fast drei Jahrzehnten Christoph Ertl aus Rott.

Lesen Sie den Artikel zum Kommentar: Die Ertls und die FDP – das war einmal

Nach der fulminanten Rückkehr in den Bundestag im September 2017 hätte es eigentlich ganz gut ausgeschaut. Doch nach der geplatzten Jamaika-Koalition drehte sich der Wind schnell wieder. Im Oktober zitterten sich die Liberalen in den Landtag und im Landkreis Landsberg zoffen sie sich in aller Öffentlichkeit, während sie sonst kommunalpolitisch kaum auffallen.

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