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Landsberg

30.01.2020

Fährt der Stadtbus bald elektrisch?

Die Firma Waibel, die für den Stadtbusverkehr in Landsberg verantwortlich ist, hat einen Elektrobus getestet.
Bild: Thorsten Jordan

Plus Es war nur eine kurze Präsentation und ein kleiner Testlauf. Doch in Zukunft könnten die Stadtbusse in Landsberg mit Elektroantrieb fahren.

Fahren bald Elektrobusse durch Landsberg? Es soll jedenfalls der Auftakt für eine Serie von Testen in den kommenden Monaten sein: Ein kleiner Bus mit 20 Sitzplätzen und Elektromotor fuhr durch die Landsberger Innenstadt und erregte einiges an Aufsehen.

Beim Busunternehmen Waibel, das die Stadtbuslinien fährt, wurde der Sechs-Meter-Bus zunächst vorgestellt. Ein sauberer ÖPNV und – damit verbunden – andere Antriebsformen seien die Zukunft, erklärte Waibel-Geschäftsführer und Deubusvorstand Wilfried Venerius.

Das vorgestellte Modell sei als Quartiersbus geeignet. Gedacht sei, dass demnächst auch größere Modelle, beispielsweise ein Acht-Meter-Modell für 52 Fahrgäste, auf ihre Tauglichkeit für den innerstädtischen Verkehr getestet werden.

Fährt der Stadtbus bald elektrisch?
Die Firma Waibel, die für den Stadtbusverkehr in Landsberg verantwortlich ist, hat einen Elektrobus getestet. Von links: Tobias Schley (Quantron), Oberbürgermeister Mathias Neuner, Wilfried Venerius (Geschäftsführer Firma Waibel), Waibel-Betriebsleiter Horst Argesheimer, Hagen Hildebrand (Quantron) und Andreas Haller (Vorsitzender Quantron AG).
Bild: Thorsten Jordan

Der vorgestellte Bus wird derzeit exklusiv von dem in Gersthofen ansässigen, im Juli 2019 gegründeten Unternehmen Quantron vertrieben. Dieses ist, wie Vorstand Andreas Haller bei der Buspräsentation erläuterte, aus der in fünfter Generation tätigen Traditionsfirma Haller hervorgegangen. Gebaut wird der Bus von Karsan, einem Fahrzeughersteller mit Hauptsitz in der Türkei. Antrieb und Batteriemodule sind von BMW. Er verfügt über 50 KW Ladeleistung, die er in einer Stunde befüllen kann. Die Reichweite wurde von den Fachleuten mit 170 Kilometern angegeben.

Der kleine Bus sei speziell für den Stadtverkehr entwickelt worden, so Haller. Kleiner, dafür öfter fahren sei eine Zukunftsvision. Dabei bauen Geschäftsführer Wilfried Venerius und Waibel-Betriebsleiter Horst Argesheimer auf die schnelle Weiterentwicklung von autonomem Fahren. Denn: Busfahrer sind Mangelware.

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