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Kommunalwahl

28.02.2014

Finanzkonzept für Sportstätte gefordert

Bürgermeisterkandidat Thomas Hellmann (rechts stehend) und die SPD-Bewerber für den Gemeinderat stellten sich in Walleshausen vor.
Bild: Stephanie Millonig

SPD stellt Bewerber und Programm vor. Bürgermeisterkandidat Hellmann spricht sich für Feuerwehrhaus aus

Walleshausen „Bauen Sie als Bürgermeister das Feuerwehrhaus in Geltendorf?“, lautete die Frage, die SPD-Kandidat Thomas Hellmann in einer Vorstellungsrunde in Walleshausen mit „Ja“ beantwortete. In der nächsten Periode muss das Feuerwehrhaus seiner Meinung nach errichtet werden. Er führte an, dass ein Bau angesichts der Preissteigerung jedes Jahr 200000 Euro mehr kosten würde und Planungskosten von an die 200000 Euro sowie das Grundstück verloren gingen, würde man jetzt den Planer wechseln.

In Walleshausen wurde auch die Sportstätte thematisiert. Offensichtlich kursieren in der Gemeinde Zahlen hoher Kosten eines ersten Entwurfes, in dem sehr viele Wünsche eingearbeitet sind. Öffentliche Zahlen gibt es nur für die bisherigen Planungskosten: Sie liegen, wie Gemeinderätin Martina Goldbrunner, die in einer entsprechenden Arbeitsgruppe engagiert ist, auf Nachfrage sagte, bei 60000 Euro für die Gemeinde und 20000 Euro für den Bayerischen Landes-Sportverband.

Angesprochen wurde in Walleshausen auch der Standort. Angedacht ist, die neue Anlage im Osten des Bürgerhauses zur Türkenfelder Straße hin zu bauen, am ursprünglich dafür vorgesehenen Platz nördlich des Bürgerhauses könnte laut Goldbrunner ein Parkplatz entstehen. Der überarbeitete Entwurf soll demnächst vorgestellt werden, so Goldbrunner. Eine Zweifach- oder 2,5-fach-Turnhalle sei im Gespräch. Gemeinderat Wolfgang Albertshofer wies daraufhin, dass man nicht nur von einer Halle sprechen dürfe, sondern von einer Sportstätte. Vor dem Hintergrund einer in Walleshausen geäußerten Befürchtung, mit der Sportstätte handle sich die Gemeinde ähnliche finanzielle Probleme, wie bei der Planung des Feuerwehrhauses ein, betonte Gemeinderat Eckhart-Georg Miehle, dass der Bau einer derartigen Sportstätte nur angegangen werde, wenn die Gemeinde dies auch finanzieren könne. Im Wahlprogramm der SPD wird gefordert, ein Finanzkonzept für die Sportstätte zu entwickeln.

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Keine Ausgleichsflächen für Geltendorf

Kritik gab es in Walleshausen auch am angedachten Baugebiet westlich der Bahnhofstraße von Geltendorf. Die Ausgleichsflächen sollten nicht in den Ortsteilen geschaffen werden, so die Forderung. Hellmann erläuterte, dass hinsichtlich des Naturschutzes noch gar nicht zu Ende geprüft sei, wie viel Fläche dort in Bauland umgewandelt werden darf. Das Landesentwicklungskonzept gebe jedoch vor, dass Wohnbauland in Orten mit der nötigen Infrastruktur, das heißt, auch dem öffentlichen Personennahverkehr, entwickelt werden solle und dies sei Geltendorf.

Hinsichtlich der Verkehrsverbindungen hat die SPD ihre eigenen Forderungen: Hellmann führte aus, dass die Buslinien 60 und 61 verändert und die Ortsteile besser angesteuert werden sollten. Die SPD wünscht sich ein Anrufsammeltaxi und dass der Bahnhalt in Kaltenberg wieder aktiviert wird. Im Wahlprogramm wird vorgeschlagen, ein Verkehrskonzept zu erstellen. Aufgeführt ist unter anderem auch, dass der Schulstandort bestehen bleiben muss und auch örtliche Ladenstrukturen erhalten und ausgebaut werden sollten. Baugebiete nach einem Einheimischenmodell und auch auf seniorengerechtes Wohnen zu achten, sind weitere Punkte. In Geltendorf kamen laut Hellmann am Dienstag 50 Personen zusammen, dort sei das Bahnhofsumfeld Hauptthema gewesen. Hellmann kann sich hier nur eine Zusammenarbeit mit einem Investor vorstellen.

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