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Fliegerhorst: Ein Schatz für den Landkreis

Fliegerhorst: Ein Schatz für den Landkreis
Kommentar Von Gerald Modlinger
16.02.2020

Ist das Fell des Bären sprichwörtlich schon verteilt? LT-Redakteur Gerald Modlinger blickt auf die Zukunft des ehemaligen Fliegerhorstes in Penzing.

Ganz imposant, was da alles auf Planskizzen und Animationen zu sehen ist: Wer als Investor auf dem ehemaligen Flugplatz in Penzing zum Zuge kommt, kann ein echt großes Rad drehen und sichert sich gute Renditechancen – vorausgesetzt, der Immobilienboom hält noch einige Jahre an.

Auf den ersten Blick mutet die aktuelle Zukunftsvision freilich etwas anders an, als die Politik verlautbart. Während die Kommunalpolitiker versichern, den Flugplatz langfristig zu einem Gewerbe-, Forschungs- und Wohnstandort umzuwandeln, vermittelt die derzeit kursierende Darstellung eher, das Fell des Bären könnte schon verteilt sein. Denn die größten Teile des rund 270 Hektar großen Geländes sind bereits gelb (ADAC), orange (ehret+klein) und rosa (Voss AG) eingefärbt.

Aber Achtung: Das ist erst einmal nur eine Darstellung des Investoreninteresses. Es liegt jetzt am Penzinger Gemeinderat und dem Landsberger Stadtrat, das Ganze richtig zu steuern. Der ehemalige Flugplatz ist ein Schatz für die weitere Entwicklung des Landkreises. Er sollte Schritt für Schritt neu genutzt werden und für viele Jahre eine Entwicklungsreserve bieten. Denn nur dann können auch künftige Bedürfnisse, an die wir heute vielleicht noch gar nicht denken, erfüllt werden, und noch anderen Ideen ein Raum gegeben werden, um sie zu verwirklichen.

Lesen Sie den Artikel zum Thema:Der Flugplatz ist auch für die Stadt Landsberg ein wichtiges Thema

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