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Kaufering

13.11.2017

Floorball: Red Hocks fliegen aus dem Pokal

Die ersten Minuten hat die Bundesliga-Mannschaft der Red Hocks (am Ball Marco Tobisch, rechts Daniel Szirbeck) gegen Weißenfels verschlafen, am Ende unterlagen die Kauferinger deutlich mit 4:11. Auch die zweite Mannschaft verpasste die nächste Runde.
Bild: Julian Leitenstorfer

Vor allem gegen den Serienmeister kann die erste Mannschaft der Kauferinger nichts ausrichten. Jetzt kann man sich wieder komplett auf die Liga konzentrieren.

Für die Floorballer der Red Hocks Kaufering ist der Pokal-Wettbewerb für diese Saison vorbei: Weder der ersten noch der zweiten Mannschaft half der Heimvorteil, sie unterlagen Serienmeister Weißenfels (4:11) beziehungsweise dem Zweitligisten Holzbüttgen (1:9).

Den Anfang des „Pokal-Nachmittags“ im Kauferinger Sportzentrum machte die zweite Mannschaft der Red Hocks gegen Holzbüttgen. Wie erwartet dominierte der Zweitligist das Spiel und führte nach dem ersten Drittel 2:0. Im zweiten Abschluss hatten auch die Kauferinger einige Chancen und erzielten den Ehrentreffer: Stefan Weh verkürzte auf 1:4. Das brachte den Zweitligisten aber nicht aus dem Konzept, er erhöhte bis Drittelende auf 6:1. Auch im letzten Abschnitt spielten die Gäste ihre ganze Erfahrenheit aus und zogen mit dem 9:1-Sieg in die nächste Pokalrunde ein.

Weißenfels macht im ersten Drittel alles klar

Danach traf die Bundesliga-Mannschaft der Red Hocks auf den deutschen Rekordmeister UHC Weißenfels. Man wollte die starke Leistung vom Ligaspiel vor zwei Wochen nicht nur bestätigen, sondern sich noch mal ein Stück steigern. Doch ein komplett verschlafener Start ins erste Drittel ließ das Ticket für das Pokalachtelfinale in weite Ferne Rücken. Bereits nach neun Minuten führten die Gäste mit 5:0. Die Kauferinger kamen nicht in die Zweikämpfe und agierten zu harmlos in der Verteidigung.

Das Trainer-Trio Szirbeck/Hutter/Keß reagierte, nahm eine Auszeit und konnte die Mannschaft auch wachrütteln. Jetzt standen die Roten besser in der Abwehr und setzten einige gute Konter. Dennis Häringer und Maximilian Falkenberger brachten mit zwei schönen Schüssen ihr Team zurück ins Spiel. Doch eine Überzahl nutzte Weißenfels zum 6:2, mit dem es in die erste Pause ging.

Kaufering lässt viele Chancen liegen

In der 32. Minute erzielten die Gäste zwar den nächsten Treffer, doch die Red Hocks kämpften unermüdlich weiter. Man erspielte sich einige hochkarätige Chancen, fand jedoch meist seinen Meister im gegnerischen Torhüter. Lediglich Tobias Hutter traf im zweiten Abschnitt für die Gastgeber.

Zu Beginn des letzten Drittels folgte sofort eine kalte Dusche. Mit dem ersten Angriff in diesem Drittel stellten die Gäste den alten Abstand wieder her und in der 46. Minute sogar auf 9:3. Mit diesen beiden Gegentoren war die Partie entschieden. Albert Sikora traf in der 49. Minute noch mal für die Kauferinger, doch das änderte nichts mehr an der Niederlage: Mit dem 11:4-Sieg zieht Weißenfels in die nächste Pokalrunde ein. (lt)

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