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Flüchtlingskrise in Landsberg: Was wir nicht geschafft haben

Kommentar Von Thomas Wunder
31.08.2020

Plus Vor fünf Jahren rollte die Flüchtlingswelle auch über den Landkreis Landsberg. Wie LT-Redakteur Thomas Wunder die Entwicklung einschätzt.

Die Bilder vom Sommer 2015 haben sich eingeprägt. Damals, als so viele Flüchtlinge in den Landkreis Landsberg kamen wie nie zuvor. Vor Ort, in Stadt und Gemeinden, mussten pragmatische Lösungen gefunden werden, um den Menschen ein Dach über dem Kopf zu geben. Es ist im Nachgang bewundernswert und erstaunlich zugleich, was gemeinsam mit den ehrenamtlichen Helfern geschafft wurde. Hut ab vor all denjenigen, die sich in dieser Zeit engagiert haben – beruflich oder privat.

Die Integration hinkt hinterher

Aktuell hat uns die Corona-Krise fest im Griff, die Flüchtlingskrise gerät dabei meist in Vergessenheit. Dabei kommen weiterhin täglich Menschen in unser Land, die ihre Heimat verlassen haben und bei uns Schutz suchen. Die Flüchtlinge unterzubringen und zu versorgen, haben wir geschafft, sie zu integrieren noch nicht. Das liegt mitunter an den Betroffenen selbst, aber auch an den rechtlichen, politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in unserem Land. Flüchtlinge, die schwere Straftaten begehen, können nicht zurückgeschickt werden, Asylbewerber, die über Jahre hier arbeiten, müssen um ihren Aufenthaltsstatus bangen.

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