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Igling

08.12.2019

Fotovoltaik: Warum dürfen die Iglinger Bürger nicht mitmachen?

Warum können die Bürger sich nicht finanziell an einer Fotovoltaikanlage der Gemeinde beteiligen? Das war eine der Fragen bei der Bürgerversammlung in Igling.
Bild: Matthias Becker (Symbolfoto)

Plus Nach dem Bericht von Bürgermeister Günter Först gibt es auf der Bürgerversammlung einiges zu besprechen. Auch die Nahwärmeversorgung wird wieder hinterfragt.

Es gab einiges zu besprechen und zu erfragen, nachdem Bürgermeister Günter Först in der Bürgerversammlung in Igling über das Jahr in der Gemeinde berichtet hatte. Unter anderem interessierte die Versammlungsbesucher die Fotovoltaikanlage, die an der A 96 gebaut wird. Denn daran hätten sich offenbar auch einige Iglinger gerne finanziell beteiligt.

Dass man als Bürger nicht bei der entstehenden Fotovoltaikanlage investieren könne, wurde in der Versammlung allgemein bedauert. Bürgermeister Günter Först erklärte dies damit, dass die Gemeinde nicht die dafür notwendige Genossenschaft einrichten wollte, weil dies stets mit Schwierigkeiten verbunden sei. Die Kommune ist alleiniger Betreiber und auch Nutznießer der Anlage.

Wie steht es um die Rentabilität der Nahwärme?

Ein weiteres Thema der Bürgerversammlung war die Nahwärmeversorgung in Igling. „Ist ein weiterer Ausbau geplant?“ Das musste Först verneinen. Eine Verlegung „weiter hinaus“, sei derzeit nicht vorgesehen. „Ein Haus allein können wir nicht anschließen“, sagte der Bürgermeister, es müsse schon wirtschaftlich sein, also mehr Anschlusswillige geben.

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Daneben wurden an die Verwaltung mehrere Fragen nach der generellen Wirtschaftlichkeit der Nahwärme gerichtet. Es gebe unterschiedliche Zahlen über die finanziellen Verluste, die regelmäßig eingefahren werden, wurde kritisiert. Gewünscht wurde, dass „öfter mal Zahlen veröffentlicht werden“. Kämmerer Otto Lichtblau solle beauftragt werden, wurde gefordert, dass er alle Zahlen veröffentlicht.

Auch vor zwei Jahren wurde bei der Bürgerversammlung schon über die Wirtschaftlichkeit der Nahwärme diskutiert: Wie sich in Igling die Nahwärme rechnet

Auf die Frage nach den Kosten für den geplanten Soccer-Käfig am Sportplatz nannte Först 30.000 bis 40.000 Euro. Der Soccerplatz werde aber über den Sportverein eingerichtet, dieser könne Zuschüsse des Landessportverbands erwarten.

Die Aufstellung von Mitfahrbänken sei ja schön und gut, meinte ein weiterer Besucher. Er wünsche sich aber auch, dass die Telefonnummern des Anrufsammeltaxis (AST) regelmäßig im Iglinger Dorfblatt veröffentlicht werden.

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