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Landsberg

21.07.2020

Für die Abiturienten in Landsberg gibt es keinen  „Oscar“ aber einen „Ignaz“

Diese fünf Abiturienten haben am IKG die Traumnote 1,0 erreicht: Eva Schäferle, Christiane Rieger, Sophie Künzel, Anna-Lena Beinhofer und Michael Rauch (von links).
Bild: Carolin Völk

Am Ignaz-Kögler-Gymnasium in Landsberg haben 26 Abiturienten in ihrem Zeugnis eine Eins vor dem Komma. Was die Schule mit der Filmbranche zu tun hat.

Das Abitur im „Corona-Jahr“ 2020 ist geschafft – und das überzeugend. Fünf Abiturienten des Ignaz-Kögler-Gymnasiums Landsberg dürfen sich sogar über die Traumnote 1,0 freuen.

Anna-Lena Beinhofer, Sophie Künzner, Michael Rauch, Christiane Rieger und Eva Schäferle waren in diesen besonderen Zeiten die Besten, insgesamt konnten sich aber sogar 36 Absolventen über eine Eins vor dem Komma freuen. Darüber hinaus haben viele weitere ihre selbst gesteckten Ziele erreicht. Nun konnten die Abiturienten jeweils in Begleitung von zwei Angehörigen im Rahmen einer festlichen Veranstaltung in der Sport- und Kulturhalle in Hurlach ihre Abiturzeugnisse in Empfang nehmen.

Leonard Storz, der stellvertretende Schulleiter des IKG, hieß die festlich gekleideten Absolventen als „Stars und Sternchen, die heute die Filmakademie verlassen“, gemeinsam mit ihren „persönlichen Agenten, Fans und Beraterteams“ willkommen und versetzte alle Anwesenden für einige Minuten gedanklich in die Filmwelt zur Verleihung der „Landsberg Awards“.

Ein spannender Film mündet in einem Happy End

Er beglückwünschte die Abiturienten zum „Oscar“, oder vielmehr: zum „Ignaz“ aller Schulzeugnisse, dem Abiturzeugnis, und zeichnete mit vielfältigen Bildern deren acht (oder mehr) Jahre auf der Bühne des Ignaz-Kögler-Gymnasiums nach – ein spannender Film, der nun in ein Happy End münde.

Viele hätten schon während der Laufzeit der mehrjährigen Dreharbeiten erkannt: „Das ist ganz großes Kino – und wir sind dabei gewesen.“ Da habe es die Fleißigen und Ehrgeizigen gegeben, die konstant und zuverlässig ihre Parts gelernt hätten, die Improvisationstalente, die das Beste aus unvorhergesehenen Situationen gemacht hätten, die Statisten, die gerne unauffällig im Hintergrund blieben, die Entertainer, Diven und Publikumslieblinge, die sich gekonnt in Szene setzten.

Jetzt müssen alle eine neue Bühne finden

Storz brachte den Wunsch der Schulleitung zum Ausdruck, dass alle Absolventen 2020 eine Bühne finden mögen, auf der sie ihre individuellen Talente voll entfalten können, und dass sie, auf welchen Brettern der Welt auch immer, immer wieder gerne an ihre Ursprungsbühne, das IKG, zurückdenken.

Die fünf Jahrgangsbesten wurden mit einem Preis der Frank Hirschvogel Stiftung über je 1000 Euro ausgezeichnet, alle Abiturienten mit einem Einser-Schnitt erhielten zudem vom Landratsamt einen Gutschein im Wert von je 50 Euro. Aber nicht nur gute Noten zählen: 52 Abiturienten wurden auch noch für ihren besonderen Einsatz für die Schulgemeinschaft beziehungsweise ihr soziales Engagement gewürdigt. (lt)

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