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Neue Saison

28.05.2019

Für jeden Geschmack was dabei

„Othello“ mit Fabio Dagmar vom Theater an der Ruhr.
Bild: Franziska Götzen

Der Landsberger Theaterleiter setzt auf ein breit gefächertes Programm. Jede Menge Musik und Kino

Das neue Programm des Stadttheaters hält wieder ein breit gefächertes Programm für seine Besucher bereit. Theaterleiter Florian Werner: „Neben zahlreichen Konzerten gibt es Theaterabende aus allen Genres, ob Sprech-, Masken-, Puppen- oder Tanztheater und natürlich auch Stücke für Kinder und Jugendliche.“ Kurt Tykwer habe für das Filmforum erneut ein vielschichtiges Programm zusammengestellt. Zu sehen sein werden unter anderem Klassiker von Stanley Kubrick und der neue Film von Jim Jarmusch.

Nach der Kunstnacht am 14. September, an diesem Tag findet die Ellinor-Holland-Kunstpreisverleihung zum zehnten Mal im Stadttheater statt, feiert zu Beginn der Spielzeit der Förderverein Till – Freunde des Stadttheaters – sein 20-jähriges Bestehen. Nachdem eine Musicalproduktion des IKG und die neue Produktion von Projekt Randerscheinungen zu Gast waren, startet der Gastspielbetrieb mit dem Landestheater Schwaben, das heuer den Theaterpreis des Bundes erhalten hat. Der Theaterpreis des Bundes wurde dieses Jahr zum dritten Mal vergeben. Verliehen wird er an kleine und mittlere Theater, die mit ihrem kulturellen Angebot, mit Theaterproduktionen, Gastspielen und partizipativen Projekten, in die Stadtgesellschaften außerhalb der Theaterzentren in den Metropolen hineinwirken.

Unter der Regie von Anne Verena Freybott, deren „Michael Kohlhaas“ im Mai bereits zu sehen war, zeigt das LTS „Demut vor Deinen Taten Baby“ (27. September) von Laura Naumann. Neben „Othello“ (Theater an der Ruhr, 24. Oktober) wird auch „Gaia Gardi“ (12. Oktober) zu sehen sein, der neue Abend mit der Schweizer Clownin Gardi Hutter, die sich in dieser Produktion zusammen mit ihren Kindern mit Vergänglichkeit und Tod beschäftigt und zeigt, wie doch der Welt der Generationenwechsel guttut. Premiere wird im Oktober das neue Stück der Moreth Company haben. Der Regisseur Ioan C. Toma bringt mit „Richard & Macbeth – Die Achse des Bösen“ (11. Oktober sowie 16. und 19. Oktober) zwei Antihelden in einem Abend auf die Bühne.

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Die musikalische Spielzeit, unter der Regie von Edmund Epple, verspricht wieder viel internationales Flair und hochklassige Vielfalt. Sie beginnt am 2. Oktober mit einem festen Bestandteil des Landsberger Kulturlebens. Stefan Stoppok lädt zum elften Mal zu „Stoppok & Artgenossen“, einem exklusiv fürs Landsberger Stadttheater konzipierten Abend mit stets wechselnden illustren Gästen. „Kaum weniger exklusiv“, so Werner, wird der 20. Oktober, wenn die finnische Techno-Legende Jimi Tenor gemeinsam mit der Big Band Dachau auf der Bühne stehen wird.

Der November beginnt mit einem ganz besonderen Abend, an dem eine der namhaftesten deutschen Pianistinnen zu Gast sein wird: Ragna Schirmer hat zusammen mit dem Puppentheater der Bühnen Halle mit „Clara“ (5. November) ein Stück zum 200. Geburtstag Clara Schumanns geschaffen, das als Gastspiel in Landsberg von Till und der Delo-Herold-Stiftung unterstützt wird und Theaterbegeisterte ebenso ins Stadttheater locken soll wie Freunde der klassischen Musik.

Mit „Der Reisende“ wird im Theater am 9. November der Reichspogromnacht gedacht. Vor der Vorstellung wird es einen kurzen Gedenkakt in Zusammenarbeit mit der Bürgervereinigung Landsberg im 20. Jahrhundert geben. Der britische Tänzer David Hughes (26. November) kommt mit vier Choreografien – solo, Duett und einer Uraufführung – nach Landsberg, und die Junge Bühne des Stadttheaters unter der Leitung von Julia Andres zeigt mit ihrer Schilleradaption „Die Räuberinnen“ (21. und 22. November) ihre zweite Produktion. Weitere Termine finden Sie im Serviceteil unserer Zeitung.

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Der Kartenvorverkauf beginnt am Donnerstag, 4. Juli, im Theaterbüro und dem Reisebüro Vivell. (lt)

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