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Mobilität

22.05.2015

Für sechs Euro von Hurlach nach Landsberg

Zwei weitere Lechraingemeinden entscheiden sich für das Anrufsammeltaxi

In Landsberg und Kaufering läuft das Anrufsammeltaxi, kurz AST, bereits, ab dem kommenden Jahr soll der Dienst auch auf umliegende Gemeinden ausgeweitet werden (LT berichtete). Die Gemeinderäte von Igling und Hurlach stimmten in ihren jüngsten Sitzungen einem zweijährigen Probebetrieb und der Kostenübernahme von 50 Prozent des möglicherweise anfallenden Defizits zu.

In Igling rechnet Bürgermeister Günter Först mit rund 6000 Euro, die von der Gemeinde pro Jahr übernommen werden müssen. Hurlachs Bürgermeister Wilhelm Böhm wollte sich hier noch nicht festlegen. Das AST sei eine intelligente Lösung, ohne eigenes Fahrzeug von A nach B zu kommen, erklärte Böhm. In Kaufering und Landsberg werde das System bereits sehr gut angenommen, im Landkreis Ostallgäu werde derzeit von 1,3 Personen pro Fahrt gesprochen. Überhaupt sei der Landkreis Landsberg in der Sache im Rückstand. Böhm berichtete von Fürstenfeldbruck, wo das AST bereits auf den gesamten Landkreis ausgeweitet werde. Im Hurlacher und auch im Iglinger Gemeinderat war die Resonanz durchweg positiv, die Preisstaffelungen wurden gelobt. Die von Böhm und Först angedeutete später mögliche Verbindung über die Landkreisgrenze hinaus fand Unterstützung, zumal Igling und Hurlach direkt an den Landkreis Ostallgäu angrenzen.

Noch nicht ganz geklärt war in der Iglinger Sitzung, ob der Gemeindeteil Holzhausen mit in das Iglinger Preisraster hineingenommen werden kann. Dafür wolle er sich einsetzen, versprach Först. Die Route Igling-Buchloe und Holzhausen-Buchloe soll nach Möglichkeit ebenfalls eingerichtet werden.

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