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15.06.2009

Gartler und Feuerwehr feiern

Eresing (ar) - Ein großer Festtag mit Fahrzeugweihe und 90 Jahre Gartenbauverein und sonniges, heißes Wetter, dazu Spiele und Vorführungen der Feuerwehr, sowie eine Baumpflanzung haben das heurige Fronleichnams- und Dorffest in Eresing umrundet. Die Pfarrgemeinden Eresing und Schwabhausen wechseln sich jedes Jahr mit der Fronleichnamsprozession ab, da für beide Gemeinden Pater Arnold Walloschek zuständig ist. Die Prozession in Eresing fand heuer erst am Sonntag statt. Im Anschluss daran erhielt am Maibaum der neue Renault Master der Feuerwehr seinen Segen durch Pater Arnold.

Die Feuerwehren aus Geltendorf, Windach, Hechenwang, Pflaumdorf und St. Ottilien gaben dem neuen Fahrzeug - blumengeschmückt vom Gartenbauverein - die Ehre. Nach der Segnung zog man zum Feuerwehrhaus, wo das Dorffest zusammen mit dem Gartenbauverein und dem Musikverein gefeiert wurde.

Hoch ging es beim Mittagessen her. Der Gartenbauverein hatte dazu erstmals ein Salatbuffet errichtet, was großen Anklang fand, so Vorsitzende Maria Waas. Peter Waas frittierte diesmal Pommes, was bei den Kindern und Jugendlichen groß ankam. Am Nachmittag wurde zwischen Kindergarten und Feuerwehrhaus ein Apfelbaum der Sorte "Retina" durch Baumwart Roland Höß und Peter Waas und die Kinder gepflanzt. Der Musikverein sorgte für gute Stimmung und warb bei einem Rätsel für Kinder um Nachwuchs.

Viele Vorführungen bei der Feuerwehr

Gartler und Feuerwehr feiern

Ein großes Programm bot die Feuerwehr: Vorgeführt wurde beispielsweise der Einsatz der Rettungsschere, um Personen aus einem Fahrzeug zu retten. Weiter wurde das Verhalten bei einem Fettbrand demonstriert. Die Besucher konnten selbst einmal eine Atemschutzausrüstung ausprobieren, um sich vorzustellen, was ein Feuerwehrmann alles leisten muss, um etwa eine Person aus einem brennenden Haus zu retten. Somit war auch ein neues Mehrzweckfahrzeug nötig, das das alte Fahrzeug ersetzte, das seit März 2000 im Einsatz war und gebraucht in Dienst gestellt wurde. Kreisbrandmeister Ewald Kapfhammmer sagte: "Es war eine dringende Anschaffung, da das alte Fahrzeug nicht mehr den Sicherheitsstandard erfüllte."

"Es fehlten unter anderem Sicherheitsgurte und Kopfstützen", so Kommandant Johann Müller junior. Zudem kann das neue Mehrzweckfahrzeug auch weiterhin von jungen Führerscheinteilnehmern gefahren werden, die nur noch Fahrzeuge bis 3,8 Tonnen fahren dürfen. Eine Besonderheit ist die Rampe im Heck, "wo auch im Notfall Rollstuhlfahrer transportiert werden können", so Müller. Müller weiter: "Das Fahrzeug soll in den nächsten Jahren flexibler und effektiver ausgerüstet werden".

Bürgermeister Josef Loy wünschte der Feuerwehr "stets eine gesunde Rückkehr". Kreisbrandinspektor Peter Kawohl fügte hinzu, dass "die Feuerwehr die erste Adresse im Sicherheitssystem ist".

Das alte Mehrzweckfahrzeug wird künftig seinen Dienst bei der Feuerwehr Walchstadt verrichten. Dort wird es zur Eisrettung und Jugendarbeit verwendet.

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