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Gastronomie am Jahreswechsel: Die Rechnung geht nicht auf

Gastronomie am Jahreswechsel: Die Rechnung geht nicht auf
Kommentar Von Christian Mühlhause
01.01.2020

In einem Café oder beim Bäcker zu frühstücken oder zum Brunch zu gehen, liegt im Trend. Am Neujahrstag war es in Landsberg eine Herausforderung.

Wer am Neujahrstag in der Landsberger Innenstadt etwas essen wollte, brauchte Glück, um ein geöffnetes Lokal zu finden. Immer wieder kamen fremde Menschen miteinander ins Gespräch, weil sie nach einer Möglichkeit zu speisen suchten.

Doch wer jetzt den Gastronomen die Schuld in die Schuhe schiebt, macht es sich zu einfach. Würden diese mit einem lohnenden Geschäft rechnen, würden sie wahrscheinlich auch öffnen und größere Anstrengungen unternehmen, um für den Feiertagsdienst Personal zu gewinnen. Doch die Menschen entscheiden sich immer kurzfristiger wohin sie gehen wollen.

Daheim ist es bequemer

Dass die Wirte da keine Lust haben, ins Risiko zu gehen, zumal ihr Personal ohnehin schon oft am Wochenende arbeiten muss, ist kein Wunder. Zudem ist es bequemer, daheim zu feiern. Keiner muss mehr fahren und der Kampf um die wenigen Taxis, die unterwegs sind, bleibt einem auch erspart.

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Eine größere gastronomische Vielfalt gehört zu einer attraktiven Innenstadt einfach dazu. Wenn alle ein solches Angebot einfordern, es aber nicht nutzen, geht die Rechnung jedoch nicht auf. Dann müssen sich alle um die wenigen verbliebenen Plätze in den Bars und Restaurants streiten.

Den zum Kommentar gehörenden Text lesen Sie hier: Zu Silvester daheim, an Neujahr beim Brunch


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