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Ludenhausen

14.07.2020

Gefährliche Zufahrt in Ludenhausen soll entschärft werden

Für das künftige Dorfgemeinschaftshaus in Ludenhausen wird es eine zweite Zufahrt geben. Der Gemeinderat gab dafür seine Zustimmung.
Bild: Julian Leitenstorfer (Archiv)

Plus In Ludenhausen entsteht ein Dorfgemeinschaftshaus. Das steht direkt in einer gefährlichen Kurve. Wie die Zufahrtssituation verbessert werden soll.

Das künftige Dorfgemeinschaftshaus im Reichlinger Ortsteil Ludenhausen, der ehemalige Happerger steht an der viel befahrenen Staatsstraße – und dies noch dazu im Kurvenbereich. Der Gemeinderat Reichling will die Situation entschärfen.

Es soll eine zweite Zufahrt gebaut werden. Dies wurde jetzt im Rahmen der Planung der Außenanlagen im Gemeinderat festgelegt. Das Gebäude wird derzeit saniert und umgebaut. Das Gremium befasst sich derzeit schon mit den Außenanlagen, da die Förderanträge dafür eingereicht werden müssen. Bei den Planungen ging es in der vergangenen Gemeinderatssitzung unter anderem auch um die Parkplätze und die Zufahrten.

Das neue Dorfgemeinschaftshaus wird noch eine Zufahrt vom Wirthsweg her geschaffen. Dieser ist deutlich weniger befahren. Gemeinderat Heinrich Quartal (Vorsitzender der Dorferneuerung Ludenhausen) stellte in der Ratssitzung ein allgemeines Konzept für die gesamten Außenanlagen vor. Das Konzept war von den Verantwortlichen der Dorferneuerung überarbeitet worden. Wie berichtet, sollen am Dorfgemeinschaftshaus ein Veranstaltungsplatz und ein Lagerstadl entstehen. Auf dem Dorfplatz sollen dann Veranstaltungen im Freien abgehalten werden.

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Es entstehen drei Behindertenparkplätze

Auch Parkflächen für die Besucher werden geschaffen – darunter drei Behindertenparkplätze. Von diesen sollen die Fahrzeuge dann direkt auf den Wirthsweg ausfahren können. Zusätzlich sollen vor dem Bühnenanbau Stellflächen geschaffen werden: Dort soll künftig unter anderem Platz für die Fahrzeuge der Bühnentechniker sein. Das Konzept für die Außenanlagen samt Parkplätzen und Zufahrten soll nun dem zuständigen Architekten Manfred Ullmann weitergeleitet werden. Ullmann soll einen Plan erstellen, der vom Gemeinderat noch abgesegnet werden muss. Auf der Grundlage sollen dann die Förderungen für die Außenanlagen beantragt werden.

Was das Gebäude selbst angeht, so schreitet die Sanierung weiter voran. Die Mauern stehen teilweise schon wieder. Die Vorderseite werde so aufgebaut, dass sie dem alten Happerger-Gebäude wieder möglichst ähnle, erklärte Quartal. Selbst die Form der Fenster solle wie früher werden und auch der Fassadenanstrich. „Mit der Arbeit der Firmen vor Ort sind wir sehr zufrieden“, betonte Quartal im Gespräch mit dem Landsberger Tagblatt.

Als Nächstes sollen die Aufträge für Heizung und Sanitär vom Gemeinderat vergeben werden. Bürgermeister Johannes Leis rechnet Mitte kommenden Jahres mit der Fertigstellung des Dorfgemeinschaftshauses.

Lesen Sie auch: Beim Umbau des Happergers gibt es Probleme mit Asbest

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