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Landkreis Landsberg

08.04.2021

Geflügelpest könnte Folgen für Kreis Landsberg haben

Im Landkreis Landsberg gilt weiterhin Stallpflicht für Geflügel. Grund ist die Geflügelpest.
Foto: Uwe Bolten (Symbol)

Wer hat von einem Geflügelhändler aus Nordrhein-Westfalen Geflügel gekauft? Das Landratsamt Landsberg wendet sich an die Tierhalter im Landkreis.

Der Ausbruch der Geflügelpest bei einem Betrieb in Nordrhein-Westfalen könnte auch Auswirkungen auf den Landkreis Landsberg haben. Das teilt das Landratsamt mit.

Nach Informationen des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen wurde am 22. März im Bestand eines deutschlandweit tätigen Geflügelhändlers (aus dem Landkreis Delbrück-Westenholz in Nordrhein-Westfalen) der Ausbruch der Geflügelpest (Aviäre Influenza) festgestellt.

Der Abverkauf einzelner Tiere aus dem Auto des Geflügelhändlers erfolgte auch in Bayern, so das Landratsamt. Da der Verbleib der veräußerten Tiere derzeit von den Behörden nicht vollständig nachverfolgt werden kann, ist nicht auszuschließen, dass neben den bisher bekannten Kontaktbetrieben noch weitere Tierhalter in Bayern im Zeitraum vom 28. Februar bis zum 23. März Geflügel von dem mobilen Händler gekauft haben.

Betroffene Geflügelhalter sollen sich beim Gesundheitsamt melden

Geflügel haltende Betriebe und Privatpersonen aus dem Landkreis Landsberg, die im besagten Zeitraum Tiere bei einem mobilen Geflügelhändler erstanden haben, sollten sich daher umgehend beim Veterinäramt in Landsberg am Lech melden (Telefonnummer 08191/129-1374). Wegen der weiterhin bestehenden Gefahr des Ausbruchs der Geflügelpest werden die Geflügelhalter im Landkreis aufgefordert, die erforderlichen Biosicherheitsmaßnahmen strengstens zu beachten und das Geflügel in den Ställen zu belassen. (lt)

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