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Gesundheitszentrum

15.07.2014

Gemeinde richtet Apotheke ein

Das Schaufenster lässt schon eine Apotheke zumindest bildlich erkennen, eingerichtet wird sie jetzt von der Gemeinde Eching.
Bild: Renate Greil

Echinger lassen nicht locker und gehen mit rund 370000 Euro in Vorleistung für einen späteren Pächter

Im Mai wurde das neue Gesundheitszentrum in Eching eingeweiht und dort herrscht laut Bürgermeister Siegfried Luge bereits reger Betrieb. Neben Fachärzten und Therapeuten, die in den beiden Obergeschossen arbeiten, hat sich im Erdgeschoss ein Hörgeräteakustiker niedergelassen. Die sehnlichst erhoffte Apotheke bleibt jedoch weiterhin ein Wunsch. An dessen Erfüllung wird aber weiter gearbeitet, wie in der jüngsten Gemeinderatssitzung deutlich wurde.

In den Schaufenstern der noch leeren Räume im Parterre weisen jedenfalls Fotomontagen auf die Apotheke hin, die hier einziehen soll. Auch Hinweisschilder zur Apotheke gibt es schon, aber ein Pächter war bislang nicht zu finden. Wie Bürgermeister Luge sagte, sei er „sehr zuversichtlich“, bald einen Apotheker am Ort zu haben. „Wir werden hier nicht locker lassen“, machte er deutlich. Deshalb hatte der Gemeinderat, wie er telefonisch gegenüber dem LT sagte, den Sachverhalt nichtöffentlich vorberaten. Einstimmig habe man sich darauf geeinigt, dass die Räume auch ohne unterschriebenen Pachtvertrag auf Gemeindekosten zu einem Heilmittelgeschäft ausgebaut und eingerichtet werden. Im Herbst soll die Apotheke, die eine Grundfläche von 172 Quadratmetern hat, bezugsfertig sein. Wie der Bürgermeister telefonisch weiter sagte, sei auch von den Ärzten der Wunsch geäußert worden, dass eine Apotheke dort einziehen soll. Der Zuspruch durch die Patienten sei „mehr als man erwartet“ habe. Man sei sehr zufrieden und das Angebot im neuen Gesundheitszentrum mit den kostenlosen Parkplätzen und kurzen Weg sei attraktiv.

Wie Luge meinte, wird sich in den nächsten Wochen entscheiden, wer die Apotheke pachtet. Allerdings sei die Einrichtung dieses Geschäfts mit viel Technik verbunden und auch die Handwerker bräuchten eine Vorlaufzeit. Nun lagen die Angebote vor und wurden bei der Sitzung einstimmig vergeben. Zusammengerechnet kommt ein Betrag von rund 370000 Euro zusammen. Teuer sind vor allem ein ROWA-Kommissions-Automat, in dem die Medikamente gelagert werden. Dieser kostet knapp 90000 Euro, die Inneneinrichtung rund 120000 Euro. Angeschafft werden auch Klimageräte für rund 24000 Euro. Dazu kommen noch die Arbeiten für die Fußbodenheizung, die Estricharbeiten, der Bodenbelag, Elektro- und EDV-Arbeiten, Sanitäreinrichtung und Ähnliches.

Zumeist wurden die Firmen beauftragt, die bereits am Gesundheitszentrum gearbeitet haben. Das Gesundheitszentrum hat bislang etwa 1,3 Millionen Euro gekostet und wurde von der Gemeinde gebaut, die es auch betreibt.

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